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  • Türkei: Waldbrände zwingen Feuerwehr zum Dauereinsatz - Zahl der Todesopfer steigt auf sechs

Massive Waldbrände in der Türkei: Zwei Arbeiter sterben - Zahl der Todesopfer steigt auf sechs

  • Die Türkei kämpft weiter gegen massive Waldbrände an.
  • Unter anderem müssen in der beliebten Urlaubsregion Antalya noch drei Brandherde gelöscht werden.
  • Starke Winde erschweren die Arbeiten der Einsatzkräfte.
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Istanbul. In der südtürkischen Provinz Antalya sind bei Löscharbeiten zwei Waldarbeiter ums Leben gekommen. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Waldbränden in der Türkei am Samstag auf sechs, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Im Bezirk Manavgat von Antalya wurden Anadolu zufolge zwei weitere Viertel vorsichtshalber evakuiert. Bereits zuvor waren dort Häuser niedergebrannt. Auch zahlreiche Tiere waren verendet. Freiwillige der Tierschutzorganisation Haytap behandelten verletzte Tiere.

Am Mittwoch waren in der Türkei zahlreiche Waldbrände in mehreren Provinzen des Landes ausgebrochen. Besonders betroffen ist die türkische Mittelmeerküste, etwa die Urlaubsregion Antalya. Am Samstagmorgen waren nach Angaben von Forstminister Pekir Pakdemirli noch zehn Brandherde aktiv. Die Ursache der Brände ist noch unklar.

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Waldbrände in Italien und der Türkei wüten weiter
0:48 min
In der sizilianischen Stadt Catania kämpfte die Feuerwehr gegen insgesamt 15 Waldbrände an.  © Reuters
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Vier Tote durch Waldbrände in der Türkei

Russlands Präsident Wladimir Putin sicherte der Türkei Unterstützung bei der Bekämpfung der Brände zu. In einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan habe Putin weiterhin «umfassende Hilfe» in Aussicht gestellt, hieß es in einer Kreml-Mitteilung.

RND/dpa

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