„Tübinger Modell“: Zweite Auflage gilt ab diesem Freitag

  • Beim ersten Anlauf hatte das „Tübinger Modell“ mit geöffneten Geschäften, Kultureinrichtungen und Co. für Aufsehen und Kritik gesorgt.
  • Nun geht es dank gesunkener Inzidenz in die zweite Runde.
  • Eine tragende Rolle bei der Kontaktnachverfolgung soll die Luca-App spielen.
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Tübingen. Das Tübinger Modell soll an diesem Freitag wieder an den Start gehen - mit Hilfe der Luca-App. Geschäfte, die wegen der „Bundesnotbremse“ drei Wochen geschlossen waren, dürfen wieder für Kunden mit Termin öffnen, wie es aus dem Rathaus hieß. Dies sei möglich, da die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, im Kreis Tübingen fünf Tage in Folge unter 150 lag. Am Donnerstag lag die Inzidenz im Kreis Tübingen bei 101,5.

Zum Einkaufen sei ein tagesaktueller negativer Schnelltest Pflicht. Wie beim ersten Anlauf des Tübinger Modells sollen dazu mehrere Teststationen die Arbeit aufnehmen. In Läden gelten Abstands- und Hygieneregeln unter anderem mit Begrenzung der Kundenzahl.

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Luca-App soll tragende Rolle spielen

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Bei der zweiten Auflage soll die Luca-App zur digitalisierten Kontaktnachverfolgung eine tragende Rolle spielen, wie es heißt. Wer ein Geschäft betritt, kann sich durch das Scannen eines dort angebrachten QR-Codes mit der Luca-App einchecken.

RND/dpa

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