Schwere Erdbeben und Tsunamis mit hohen Opferzahlen

  • Schwere Erdbeben wie zuletzt das in Haiti fordern oft große Opferzahlen.
  • Manchmal folgen auch Tsunamis auf die Erschütterungen und richten noch mehr Unheil an.
  • Ein Blick auf verheerende Katastrophen mit Tausenden Toten aus jüngerer Zeit.
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Schwere Erdbeben fordern immer wieder erschreckend viele Opfer. Zuletzt kamen nach dem Beben in Haiti am 14. August mehr als 2200 Menschen ums Leben. Hier lesen Sie einige Beispiele von verheerenden Katastrophen mit Tausenden Toten aus jüngerer Zeit.

Indonesien: Der Inselstaat beklagt im September 2018 nach einem Erdbeben der Stärke 7,4 und einem Tsunami auf der Insel Sulawesi mehr als 2200 Tote. Über 200.000 Menschen verlieren ihr Zuhause.

Nepal: Ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert im April 2015 nahe der Hauptstadt Kathmandu Nepal und die Nachbarländer. Viele Gebäude stürzen ein, darunter Unesco-Welterbestätten. Rund 9000 Menschen sterben, Millionen werden obdachlos.

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Japan: Ein Beben vor der Ostküste Japans mit der Stärke 9,0 und ein anschließender Tsunami richten im März 2011 schwere Zerstörungen an. Mehr als 15.800 Menschen kommen ums Leben. Das Beben führt zur Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima.

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Haiti: Anfang 2010 kommen bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 in Haiti mehr als 220.000 Menschen ums Leben. Mindestens 1,2 Millionen Haitianerinnen und Haitianer werden obdachlos. Neun Monate später bricht eine Cholera­epidemie aus. Mehr als 7600 Menschen sterben, mehr als 600.000 erkranken.

China: Im Mai 2008 kommen in China bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 mehr als 87.600 Menschen ums Leben. Die Erschütterungen bringen mehr als 5,3 Millionen Gebäude zum Einsturz und beschädigen weitere 21 Millionen Häuser in der südwest­chinesischen Provinz Sichuan und anderen Regionen. Risse in Hunderten Staudämmen gefährden mehr als 700.000 Anwohnerinnen und Anwohner.

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Pakistan: Im Oktober 2005 fordert ein Erdbeben der Stärke 7,6 allein in Pakistan mehr als 86.000 Todesopfer, im indischen Teil Kaschmirs etwa 1350. Mehr als drei Millionen Menschen werden obdachlos.

Indonesien: Ein Seebeben der Stärke 9,0 vor der indonesischen Insel Sumatra löst Weihnachten 2004 gewaltige Tsunamis aus. Sie bringen Tod und Zerstörung an viele Küsten des Indischen Ozeans. Etwa 230.000 Menschen sterben – darunter 552 Deutsche.

RND/nis/dpa

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