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Schweres Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert Neuseeland – Tsunamiwarnung aufgehoben

ARCHIV - 14.02.2011, Nordrhein-Westfalen, Bergisch-Gladbach: Der Seismograph der Erdbebenwarte verzeichnet Ausschläge. (zu dpa «Erdbeben-Szenario bei Köln: Bis zu 10.000 Tote laut Risikoanalyse») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 14.02.2011, Nordrhein-Westfalen, Bergisch-Gladbach: Der Seismograph der Erdbebenwarte verzeichnet Ausschläge. (zu dpa «Erdbeben-Szenario bei Köln: Bis zu 10.000 Tote laut Risikoanalyse») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auckland. Die Nordküste Neuseelands ist am Freitagmorgen (Ortszeit) von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Es hatte nach Angaben des örtlichen Monitoringsystems Geonet die Stärke 7,1, zunächst war die Stärke mit 7,2 angegeben worden. Behörden gaben zwischenzeitlich eine Tsunamiwarnung heraus, die am frühen Morgen (Ortszeit) aber wieder aufgehoben wurde.

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Das Erdbeben ereignete sich um 2.27 Uhr nachts (Ortszeit; 14.27 Uhr deutscher Zeit) in 94 Kilometern Tiefe. Das Zentrum lag 85 Kilometer östlich von Te Araroa und 412 Kilometer östlich von Auckland. Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

Katastrophenschutzbehörde: Menschen sollen sich ins Landesinnere begeben

Die neuseeländische Katastrophenschutzbehörde gab in der Nacht eine offizielle Tsunamiwarnung für die neuseeländischen Küstenregionen heraus. Sie rief Menschen, die entlang der Küste ein langes oder starkes Beben gespürt hatten, dazu auf, sich unverzüglich ins Landesinnere zu begeben. Menschen sollten Nachrichten in Radio und Fernsehen verfolgen. Viele Menschen in der Region machten sich nach den Warnungen mit dem Auto auf den Weg ins Inland.

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Das Pacific Tsunami Warning Center gab ebenfalls eine entsprechende Warnung heraus. „Gefährliche Tsunamiwellen sind wegen des Erdbebens innerhalb von 300 Kilometern vom Epizentrum entlang der Küste Neuseelands möglich“, teilte das Warnzentrum mit.

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Einige Stunden später hob die Katastrophenschutzbehörde die Tsunamiwarnung für die Küstenregion auf, Bewohner könnten nach Hause zurückkehren. Es wurde aber weiter vor ungewöhnlich starken Stömungen im Meer gewarnt.

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Premierministerin: „Ich hoffe, es geht allen da draußen gut“

Knapp zwei Stunden nach den Erdstößen hätten bereits 60.000 Menschen dem örtlichen Monitoringsystem Geonet gemeldet, das Beben gespürt zu haben, berichtete die Zeitung „New Zealand Herald“.

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Premierministerin Jacinda Ardern schrieb in sozialen Medien: „Ich hoffe, es geht allen da draußen gut – vor allem die an der Ostküste, die die volle Kraft des Erdbebens gespürt haben.“

Erst im vergangenen Monat hatte Neuseeland der Opfer des schweren Erdbebens von Christchurch vor zehn Jahren gedacht. Am 22. Februar 2011 waren in der größten Stadt der Südinsel 185 Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2.

RND/seb/dpa

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