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  • Trockenheit in Deutschland: Regen angesagt, Waldbrandgefahr entspannt sich - trotzdem wohl nur “ein Tropfen auf dem heißen Stein”

Erwarteter Regen ist wohl nur “ein Tropfen auf dem heißen Stein”

  • In den kommenden Tagen sinken die Temperaturen und Regenfälle häufen sich.
  • Für die Natur ist das nach wochenlanger Trockenheit erst mal eine gute Nachricht.
  • Am Ende könnte der Niederschlag aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, fürchtet eine Meteorologin.
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Nach schon fast sommerlichen Temperaturen wird es in den nächsten Tagen ziemlich wechselhaft – mit Regenfällen und kälteren Temperaturen in ganz Deutschland. Dafür sorgen laut der Meteorologin Britta Siebert-Sperl vom Wetterdienst Wetterkontor die Tiefdruckgebiete Xenia und Yve, die aus der Danziger Bucht und dem Ärmelkanal über Mitteleuropa ziehen. Laut Siebert-Sperl sind bis zum 1. Mai “immer wieder Regengüsse” zu erwarten.

Windböen und Regen

Noch bis zum Ende der Woche rechnet Siebert-Sperl mit “kräftigen Regengüssen, Gewitter und frischen bis starken Böen”. Was die Temperatur angeht, sei ab Mittwoch mit kühleren Tagen zu rechnen. Bis Freitag pendele sich die Temperatur deutschlandweit bei zehn bis 17 Grad ein.

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Für die Natur sei das gut, so Siebert-Sperl. “Die Waldbrandgefahr entspannt sich.” Dennoch seien die Regenfälle nur ein “Tropfen auf dem heißen Stein”. Nach der wochenlangen Trockenheit könne das Defizit nicht ausgeglichen werden: Die kommenden Regenfälle seien nur “kurzzeitige Prozesse”, so die Meteorologin von Wetterkontor.

Erste Maiwoche wieder wärmer

Im Südwesten und Westen könnte darüber hinaus die Gefahr von Überschwemmungen steigen. Genau ließe sich das laut Siebert-Sperl jedoch nicht sagen. Lokal sei das möglich, da die trockenen Böden das Regenwasser nicht aufsaugen könnten. Dennoch handele es sich hierbei um “ganz normale Regengüsse”.

Am Samstag wird es wechselhaft, am Sonntag vor allem im Norden und Osten des Landes wärmer. In der ersten Maiwoche werde es dann in ganz Deutschland wieder “deutlich freundlicher”, so die Wetterkontor-Meteorologin. Und im Süden und Südwesten sogar sommerlich warm.

RND/am


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