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  • Trier Amokfahrt: Vater des getöteten Babys unter Opfern – Ehefrau und Sohn verletzt

Vater des getöteten Babys unter Amokopfern von Trier: Ehefrau und Sohn verletzt

  • Bei der Amokfahrt in Trier am Dienstag sind fünf Menschen getötet worden.
  • Darunter auch ein neuneinhalb Wochen altes Baby und, wie die Polizei in der Nacht zu Mittwoch mitteilt, auch der Vater des Mädchens.
  • Die Ehefrau und auch ein eineinhalb Jahre alter Sohn der Familie seien verletzt im Krankenhaus.
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Trier. Der bei der Amokfahrt durch die Innenstadt von Trier getötete 45-jährige Mann war der Vater des neun Wochen alten Mädchens, das durch die Tat ums Leben gekommen ist. Neben der Ehefrau und Mutter des Kindes sei zudem auch ein eineinhalb Jahre alter Sohn der Familie verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei Trier in der Nacht zum Mittwoch mit.

Zuvor hatte sie das Alter des jüngeren Geschwisterkinds fälschlicherweise mit neun Monaten angegeben. „Alle getöteten Opfer waren Menschen aus Trier, die in der vorweihnachtlich geschmückten Trierer Fußgängerzone unterwegs waren“, hieß es in der Polizeimitteilung. Insgesamt wurden fünf Menschen getötet und 14 verletzt, mehrere davon schwer.

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Trauer und Entsetzen nach Amokfahrt in Trier
2:40 min
Nach wie vor gibt es keine Hinweise darauf, warum der Mann am Dienstagnachmittag in der Fußgängerzone der Stadt Menschen überfuhr.  © Reuters
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Keine Hinweise auf politische oder religiöse Motive

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Die Tat eines 51-Jährigen Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg wird von der Staatsanwaltschaft Trier als mehrfacher Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung eingestuft. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen Polizeiangaben zufolge keine Hinweise auf politische oder religiöse Motive des in Trier geborenen Mannes vor. Auch gebe es keinen weiteren Tatort oder Hinweise auf Mittäter oder Komplizen des Festgenommenen. Die Ermittlungen am Tatort seien vorerst abgeschlossen, hieß es, die Fußgängerzone sei geräumt und wieder freigegeben.

Insgesamt waren mehr als 750 Einsatzkräfte von Polizei sowie Hilfs- und Rettungsdiensten aus der Region im Einsatz. Vorbildlich war laut Polizei zudem „das Verhalten vieler Passanten, die sich der Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungsdienste bereits angenommen hatten und Erste Hilfe leisteten“.

RND/dpa

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