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Motorboot explodiert im Hafen von Travemünde – Insassen retten sich durch Sprung ins Wasser

  • Im Fischereihafen von Travemünde explodiert am Samstag ein Motorboot.
  • Zwei Menschen retten sich mit einem Sprung ins Wasser.
  • Das Boot geht anschließend im Hafen unter.
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Travemünde. In einem Hafen in Travemünde hat es am Samstag eine Explosion auf einem etwa zehn Meter langen Motorboot gegeben. An Bord des in Höhe der Marina Baltica/Böbs-Werft liegenden Schiffes seien ein Mann und eine Frau gewesen, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. Sie hätten sich mit einem Sprung ins Wasser gerettet und seien unverletzt geblieben. Das ausgebrannte Boot sei schließlich gesunken.

Die Besatzungen zweier Segelboote hatten das nach der Explosion im Motorraum brennende Boot zu einem anderen Liegeplatz geschleppt, um ein Übergreifen der Flammen auf andere Boote zu verhindern, wie es weiter hieß. Dabei habe sich ein Segler eine leichte Brandverletzung an der Hand zugezogen.

Neben dem DGzRS-Seenotrettungsboot „Erich Koschubs“ seien Feuerwehren und die Wasserschutzpolizei im Einsatz gewesen. Über dem brennenden Boot habe zeitweise eine dichte Rauchwolke gestanden. Zur möglichen Ursache der Explosion gab es zunächst keine Angaben.

RND/dpa

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