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Tragisch-trauriges Rätsel: mehr als 7000 tote Seehunde in Namibia angespült

  • An der namibischen Küste finden Naturschützer mehr als 7000 tote Seehunde.
  • Vor allem Welpen und Weibchen sind unter den verendeten Tieren.
  • Experten stehen vor einem Rätsel: Sind die Seehunde verhungert? Oder durch Giftstoffe im Wasser verendet?
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Ein tragisch-trauriges Phänomen gibt Naturschützern in Namibia Rätsel auf. In den vergangenen Tagen wurden mehr als 7000 tote Seehunde in der Touristenregion Pelican Point angespült, wie die Organisation Ocean Conservation Namibia (OCN) am Freitag mitteilte. Es sei eine ebenso „tragische" wie „unerklärliche“ Situation.

Während zunächst vor allem Seehundwelpen an dem kilometerlangen Strand landeten, waren es zuletzt vor allem tote erwachsene Weibchen, die Naturschützer an der Küste fanden, wie der Meeresbiologe Naude Dreyer der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Bisher habe man sich auf die Gegend um Pelican Point konzentriert, es sei deshalb möglich, dass andernorts noch mehr tote Tiere angespült wurden.

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Die Frage, warum die Seehunde gestorben sind, sei schwer zu beantworten. „Wir geben unser Bestes, um Antworten zu finden. Aber die Untersuchungen sind komplex und wir wissen nicht einmal, wonach wir suchen“, so Dreyer. Die naheliegendste Vermutung sei, dass die Tiere aufgrund des Wegzuges von Fischschwärmen verhungert sind, denkbar sei aber auch eine Vergiftung oder eine Krankheit.

Um das letztendlich herauszufinden, sei eine vollständige Untersuchung notwendig – das Fischerei- und Meeresministerium hatte angekündigt, Proben nach Südafrika zu schicken, das sei laut Dreyer aber noch nicht passiert. Um selbst auch der Ursache für das Massensterben auf den Grund gehen zu können, bittet die OCN um Spenden.

RND/seb


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