Trächtige Kuh “Lotte” legt Zugverkehr in Hessen lahm

  • Eigentlich sollte die trächtige Kuh “Lotte” in die Tierklinik gebracht werden, doch stattdessen büxte das Tier aus und lief auf Bahngleise.
  • Der Zugverkehr musste für rund vier Stunden eingestellt werden.
  • Um das Tier von den Gleisen zu bekommen, hat man das Tier mit Beruhigungsmitteln beschossen.
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Dutenhofen. Eine trächtige Kuh hat am Donnerstag zwischen Gießen und Wetzlar den Zugverkehr für mehrere Stunden ausgebremst. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, sollte die Kuh namens "Lotte" eigentlich in die Tierklinik Gießen gebracht werden, sei aber ausgebüxt, als sie vom Anhänger geführt wurde.

Nach Angaben des Sprecher war "Lotte" in der Nähe eines Güterbahnhofs entwischt und auf die Gleise in Richtung Wetzlar gelaufen. Die Bundespolizei sei morgens informiert worden, so der Sprecher.

Tier wurde mit Beruhigungsmitteln beschossen

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Die Strecke zwischen Wetzlar und Gießen sei bis zum Mittag für mehr als vier Stunden komplett gesperrt gewesen. So lange habe es gedauert, das Tier von den Gleisen zu bekommen. Ein Tierarzt und der Besitzer seien vor Ort gewesen. Man habe die Kuh mit Beruhigungsmitteln beschossen, das aber zunächst nicht gewirkt habe.

Gegen 12.30 Uhr twitterte die Bundespolizei Koblenz, zu der die Bundespolizei Kassel gehört: "Die Kuh ist vom Gleis! Lotte ist im Hänger und wohlauf." Die Bahnstrecke sei nun wieder freigegeben.

RND/dpa

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