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Tourismusverbot: Mecklenburg-Vorpommern weist Dutzende Autofahrer aus

  • Die Polizei hat in Mecklenburg-Vorpommern 800 Fahrzeuge kontrolliert und Dutzende Autofahrer zurückgeschickt.
  • Wegen des Coronavirus ist der Tourismus in dem Bundesland untersagt.
  • Es gibt nur wenige Ausnahmen für die Regel.
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Neubrandenburg. Bei verstärkten Verkehrskontrollen über Ostern sind in Mecklenburg-Vorpommern die Insassen von Dutzenden Fahrzeugen wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln des Landes verwiesen worden. Das berichtet die „Ostsee-Zeitung“.

In Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) beispielsweise wurden demnach in den ersten Stunden der Kontrollen am Karfreitag sieben von rund 85 kontrollierten Fahrzeugen zurückgeschickt, wie die Polizei berichtete. An der Bundesstraße 109 in Rollwitz bei Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) waren es mehr als 20 abgewiesene Fahrzeuge bei rund 300 Kontrollen.

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Insgesamt 800 Fahrzeuge kontrolliert

Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock, der den westlichen Teil von Mecklenburg-Vorpommern umfasst, haben die Beamten am Freitag 107 Fahrzeuge bei Kontrollen an den Landesgrenzen und im Landesinneren zurückgewiesen. Insgesamt seien 191 Personen aufgefordert worden, MV umgehend zu verlassen.

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Wie die Polizei mitteilt wurden insgesamt rund 800 Fahrzeuge von der Polizei überprüft. Die verstärkten Kontrollen finden über die Osterfeiertage statt.

Touristische Einreisen verboten

Nach Angaben der Landesregierung sind touristische Einreisen nach Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie grundsätzlich verboten, auch Tagestourismus ist nicht erlaubt.

Es gibt jedoch Ausnahmen für die Einreise. Wer einen Zweitwohnsitz in MV hat, der darf demnach einreisen. Ebenfalls sind Reisen ins Bundesland erlaubt, wenn die Kernfamilie besucht wird. Dazu zählen den Angaben zufolge etwa Kinder, Eltern, Geschwister oder Lebenspartner.

RND/dpa/msc

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