Wieder SUV-Unfall in Berlin: Mercedes kommt ins Schleudern

  • Eigentlich sollten sie das SUV eines Gastes in die Tiefgarage fahren.
  • Doch auf dem Weg dahin kamen zwei Hotel-Mitarbeiter mit dem Gefährt ins Schleudern.
  • Der Wagen kippte auf die Seite, der Beifahrer wurde leicht verletzt.
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Berlin. Eigentlich sollten sie den Geländewagen in eine Tiefgarage fahren, doch auf dem Weg dorthin sind in Berlin zwei Hotelmitarbeiter mit dem SUV in der Nähe des Brandenburger Tors verunglückt. Der Fahrer bog am frühen Samstagmorgen von der Yitzhak-Rabin-Straße nach links in Richtung Brandenburger Tor ab, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Dabei habe der 29-Jährige aus zunächst unbekannten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Wagen kippte auf die Fahrerseite und kam zum Liegen.

Ein 19-jähriger Beifahrer, der in dem Geländewagen saß, wurde leicht verletzt. Der Fahrer blieb unversehrt. Der genaue Hergang blieb zunächst unklar.

"Es war keine Spritztour"

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Bei den Insassen handelte es sich um zwei Mitarbeiter des nahe gelegenen Hotels Adlon. Zuvor hatten „B.Z.“ und „Berliner Morgenpost“ darüber berichtet. Wie Hotel-Sprecherin Sabina Held auf Nachfrage sagte, sollten die Mitarbeiter das Auto eines Gastes in eine Tiefgarage fahren. Wegen einer Straßensperrung hätten sie den Weg über die Yitzhak-Rabin-Straße genommen. „Es handelte sich in keiner Weise um eine Spritztour oder Ähnliches“, sagte sie.

Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar. „Uns liegen derzeit keine Straftaten vor“, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Auch das Hotel Adlon machte dazu keine weiteren Angaben.

SUV-Unfall löste bundesweites Entsetzen aus

Am 6. September hatte es in Berlin einen schweren Unfall mit einem Sportgeländewagen (englisch: Sport Utility Vehicle, Abkürzung: SUV) gegeben. Das Auto war an einer Kreuzung über die Gegenfahrbahn hinweg von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den vier Toten war auch ein dreijähriger Junge.

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Korrektur: In einer früheren Version des Artikels hieß es unter Berufung auf Zeitungsberichte, die Hotel-Mitarbeiter hätten mit dem Gefährt eine "Spritztour" gemacht. Eine Hotel-Sprecherin hat diese Darstellung inzwischen dementiert.

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RND/dpa/msc

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