Totilas-Kauf vor zehn Jahren: „Noch nie so einen Hype gegeben“

  • Paul Schockemöhle ist mit dem Kauf des berühmten Dressurpferdes Totilas vor zehn Jahren zufrieden.
  • Die Vermarktung sei aber schief gelaufen, sagt er.
  • Die Erfolge blieben später aus.
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Mühlen. Trotz ausgebliebener Erfolge im Sport ist Paul Schockemöhle mit dem auf zehn Millionen Euro geschätzten Transfer des Dressurpferdes Totilas vor zehn Jahren zufrieden. „Ich bin nach wie vor sehr froh, dass wir ihn gekauft haben. Denn wir haben sehr, sehr gute Nachkommen“, sagte der Pferdehändler und Züchter der Deutschen Presse-Agentur.

Schockemöhle sagte aber auch: „Die Vermarktung ist schief gelaufen. Sie ist auch deshalb schief gelaufen, weil dann die Erfolge ausblieben und er sportlich nicht das erbracht hat, was wir uns erhofft haben.“ Am 26. Oktober 2010 hatte Schockemöhle den Kauf bestätigt. „Es hat noch nie so einen Hype gegeben wie um ihn.“

Goldmedaillen bleiben aus

Der in den Niederlanden gekaufte Hengst konnte mit dem Reiter Matthias Alexander Rath nicht ansatzweise an die Erfolge mit dem Niederländer Edward Gal anknüpfen. Die erhofften Goldmedaillen gab es nicht. „Aber das war ein gesundheitliches Problem“, kommentierte Schockemöhle. „Sicherlich hätte man am Anfang vielleicht nicht so viel trommeln, sondern auf die Ergebnisse warten sollen.“

RND/dpa

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