Totes Baby im Park: Polizei bittet 530 Frauen zum Massengentest

  • Der Fund einer Babyleiche in Schleswig-Holstein hatte vor fast einem Jahr für Entsetzen gesorgt.
  • Die Mutter des toten Säuglings konnte bis heute nicht ermittelt werden.
  • Jetzt startet die Polizei einen Massengentest.
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Fast ein Jahr nach dem Fund einer Babyleiche in Glinde (Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein) wollen die Ermittler mit einer DNA-Reihenuntersuchung die Identität des Kindes klären. Es seien etwa 530 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 48 Jahren aus dem Nahbereich um den Fundort angeschrieben worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Sie seien aufgefordert worden, sich durch die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe an der DNA-Reihenuntersuchung zu beteiligen. Hierfür werden zwei Termine angeboten, der 21. und der 22. Februar.

Schüler des Glinder Gymnasiums hatten die Leiche am 22. März in einem Waldstück hinter dem Schulgelände gefunden. Laut Gerichtsmedizin war der kleine Junge etwa zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Ermittler gaben ihm den Namen Leander.

RND/dpa

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