Möglicherweise vergiftete Schlittenhunde werden untersucht

  • Im Schwarzwaldort Dobel wurden zwölf Schlittenhunde tot aufgefunden. Der Verdacht: Vergiftung.
  • Nun wurden die bereits beerdigten Tiere wieder ausgegraben und zur Untersuchung nach Karlsruhe gebracht.
  • Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei.
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Dobel. Die Körper von zwölf möglicherweise vergifteten Schlittenhunden sind zur Untersuchung nach Karlsruhe gebracht worden. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt sei beauftragt, der Todesursache auf den Grund zu gehen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Tierquälerei. Die Tierleichen waren am Dienstag auf einem Grundstück im baden-württembergischen Dobel ausgegraben worden.

Untersuchungen könnten Wochen dauern

Wann die Experten ein Ergebnis vorlegen, ist dem Polizeisprecher zufolge unklar. Sollten toxikologische Untersuchungen notwendig sein, könne dies durchaus Wochen dauern. Die Hunde sollen im Juli gestorben sein. Was genau passiert ist und wer den Hinweis auf eine mögliche Vergiftung gab, ist unklar.

Der Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine (VDSV) hatte wegen der Ereignisse ein für den Winter in Dobel geplantes Schlittenhunderennen schon Anfang September abgesagt. Die Sicherheit von Schlittenhunden in Dobel könne nicht gewährleistet werden, hieß es dazu in einem Internetbeitrag. Nach VDSV-Angaben hatte die Besitzerin der Schlittenhunde ihre Tiere nach Dobel gebracht und am nächsten Morgen zwölf von 26 Hunden tot gefunden.

RND/dpa

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