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Nach Ausbruch des „Problemvulkans“ und Tsunami: Keine Rettungsflüge möglich

Aktuell sind noch keine Rettungsflüge möglich.

Noch ist die genaue Lage auf Tonga unklar: Doch der Ausbruch eines Unterwasservulkans hat Tsunamiwellen ausgelöst, die mehrere Inseln Tongas überschwemmt haben. Wissenschaftler warnen zudem vor den Folgen der Vulkanasche, die sich über der Hauptinsel verteilt hat.

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Die „US Storm Watch“ postete Satellitenaufnahmen des Ausbruchs auf Twitter und schrieb, dass die Eruption des Vulkans Hunga Tonga der bisher „stärkste und heftigste Ausbruch des 21. Jahrhunderts“ zu sein scheint. Der geologische Dienst von Tonga schrieb auf Facebook, dass Gas, Rauch und Asche von der Eruption 20 Kilometer in die Luft geschleudert worden seien. Berichten zufolge war die Explosion auch in mehreren Tausend Kilometer Entfernung in Neuseeland noch zu hören. In Japan, den USA, Neuseeland und Australien wurden am Wochenende Strände gesperrt und Tsunamiwarnungen ausgegeben.

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Tsunami in Tonga: Erste Bilder zeigen Zerstörung

Welches Ausmaß an Zerstörung die Tsunamiwellen auf Tonga angerichtet haben, ist derzeit schwer einzuschätzen. Bisher sind nur wenige Videos auf sozialen Medien geteilt worden. Diese zeigen erste Überschwemmungen und Menschen, die vor den Wellen auf höheres Gelände flüchten. Außerdem ist zu sehen, wie sich der Himmel mit Asche verdunkelt.

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Ein Video, das vom neuseeländischen Hochkommissariat in Tongas Hauptstadt Nuku‘alofa aufgenommen wurde, zeigt laut einem Bericht des „Guardian“, dass die Innenstadt überschwemmt wurde, darunter auch der Königspalast und die größte Bank Tongas. Fotos von anderen Inseln zeigen aufgerissene Straßen und Teile einer zerstörten Seemauer. Die Wohltätigkeitsorganisation Save the Children schrieb in einer Presseerklärung, die unmittelbare Sorge sei aufgrund von Asche und Rauch die Luft- und Wassersicherheit. „Die Regierung hat die Öffentlichkeit gebeten, vorerst Masken zu tragen und Wasser in Flaschen zu verwenden.“

Asche verhindert derzeit noch Hilfsflüge nach Tonga

In den Stunden nach dem Ausbruch fielen die Telefon- und Internetverbindung sowie der Strom auf den Inseln aus. Dies erschwert derzeit auch Hilfsmaßnahmen, die für die rund 105.000 Bewohner Tongas aus dem Ausland anlaufen. Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern sagte in einer Pressekonferenz, dass ein Aufklärungsflug von Neuseeland aus in Planung sei.

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Dieser könne wohl aber wegen der gefährlichen Aschewolke erst am Montag stattfinden. Gleichzeitig stehe ein weiterer Flieger bereit, um Wasser, Lebensmittel und medizinische Hilfsgüter zu transportieren. Auch die Marine würde sich bereits auf einen Einsatz vor Ort vorbereiten. „Wir sind bereit, unsere Freunde und Familien in Tonga zu unterstützen“, sagte die neuseeländische Regierungschefin.

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Vulkan Hunga Tonga ist für Ärger bekannt

Der Vulkan, der mit vollem Namen Hunga Tonga-Hunga Ha‘apai heißt, ist 1800 Meter hoch und 20 Kilometer breit und liegt rund 65 Kilometer nördlich von Tongas Hauptstadt Nuku‘alofa entfernt. Hunga Tonga hat schon häufiger Schlagzeilen gemacht. 2015 spuckte der Unterseevulkan wochenlang Asche und Lava. Der Flugverkehr musste zeitweise umgeleitet werden, und die Eruption formte sogar eine neue, rund zwei Kilometer lange Insel, die fast völlig aus Asche bestand. „Die Schönheit der Natur war einfach überwältigend“, schrieb die Tonganerin Fatai Fainga‘a, die die Gewässer vor der Insel damals mit einem Boot besucht hatte, auf ihrer Facebook-Seite.

Tonga liegt am Pazifischen Feuerring und erfährt häufig seismische Aktivitäten. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind keine Seltenheit. Auch dass sich vollkommen neue Landbereiche durch einen Vulkanausbruch bilden, kommt immer wieder vor.

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