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Tödlicher Busunfall nahe Hannover: Polizei ermittelt gegen Busfahrer wegen fahrlässiger Tötung

  • Bei einem Unfall im niedersächsischen Langenhagen nahe Hannover stirbt eine Frau, mehrere Menschen werden verletzt.
  • Nun wird gegen den Busfahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
  • Er hat an einer ausgeschalteten Ampelanlage möglicherweise die Vorfahrt missachtet.
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Langenhagen. Nach dem Unfall mit einer Toten und mehreren Verletzten im nahe Hannover gelegenen Langenhagen haben die Hannoveraner Verkehrsbetriebe Üstra schockiert und bestürzt reagiert. „Es ist ein schwarzer Tag für den Nahverkehr in Hannover”, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek am Dienstag. Er habe in den vergangenen Jahren keinen solch schweren Unfall im Nahverkehr in Hannover erlebt. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Getöteten und bei den Verletzten.”

Beim Zusammenstoß eines Linienbusses mit einem Sattelzug waren am Montagabend eine 29-Jährige getötet und 13 weitere Fahrgäste verletzt worden, darunter vier Kinder. Gegen den Busfahrer wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt, weil er an einer ausgeschalteten Ampelanlage möglicherweise die Vorfahrt missachtet hat. Die Buslinie 480 wurde dem Üstra-Sprecher zufolge von einem Subunternehmen bedient. Dies sei gerade im äußeren Bereich des Liniennetzes seit vielen Jahren üblich.

29-Jährige aus Garbsen tödlich verletzt

Tödlich verletzt wurde bei dem Unfall eine 29-jährige Frau aus Garbsen, berichtet die „Neue Presse” mit Berufung auf die Polizei. Sie habe demnach im Bus gestanden und sei bei dem Zusammenstoß am Montagabend herausgeschleudert worden. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch Ersthelfer und alarmierte Rettungskräfte sei sie noch am Unfallort ihren Verletzungen erlegen. Schwer verletzt wurde demzufolge auch der 46-jährige aus dem Bereich Hannover kommende Fahrer des Sattelzuges.

RND/dpa/hsc

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