Tödliche Polizei-Schüsse in Gelsenkirchen: Laschet wirbt für Verständnis

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, verteidigt das Vorgehen des Polizeischützen.

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, verteidigt das Vorgehen des Polizeischützen.

Köln. Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen Angreifer in Gelsenkirchen hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für Verständnis für Einsatzkräfte in solchen Situationen geworben. "Da kommt plötzlich jemand, geht mit der Axt auf einen zu oder einem Messer, und dann muss der junge Beamte entscheiden, was tut er jetzt", sagte Laschet am Montag bei der Jahrestagung des Beamtenbunds dbb in Köln.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Den Menschen müsse erklärt werden, welche schwerwiegende Verantwortung Polizisten in einer solchen Lage hätten. Angesichts zunehmender Übergriffe auf Einsatzkräfte sei ein Stoppschild nötig, ein Signal, dass sich die Gesellschaft dies nicht bieten lasse.

Mann griff zwei Polizisten mit Messer und Knüppel an

Mit dem Ruf "Allahu akbar" (Gott ist groß), einem Messer und einem Knüppel in der Hand hatte ein 37-jähriger Türke in Gelsenkirchen zwei Polizisten angegriffen, bevor er erschossen wurde. "Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt von der Tat eines psychisch auffälligen Einzeltäters aus", hatte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) gesagt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

RND/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige

Top Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken