Todesbaustelle in New Orleans: Kräne gesprengt

  • Vor einer Woche stürzte das Hard-Rock-Hotel in New Orleans ein.
  • Jetzt (Dienstag) mussten zwei Baukräne an der Ruine gesprengt werden, die auf umstehende Gebäude zu stürzen drohten.
  • Als nächstes sollen die noch nicht geborgenen zwei der insgesamt drei toten Bauarbeiter aus dem Gebäude geholt werden.
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Die Stadt New Orleans hat erfolgreich zwei Baukräne über einem teils eingefallenen Hotel zum Einsturz gebracht. Durch kontrollierte Explosionen fiel am Sonntag einer der Kräne zu Boden, der andere landete wie geplant sicher und stabil auf dem Gebäude, wie Feuerwehrchef Tim McConnell mitteilte.

Vor etwa einer Woche stürzte das Hard-Rock-Hotel am historischen French Quarter in New Orleans teilweise ein. Dabei wurden auch die Kräne schwer beschädigt, weshalb sie jetzt entfernt werden mussten. Das Unglück kostete drei Bauarbeiter das Leben.

Eine Leiche war bereits geborgen worden

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Das "nächste Ziel" sei nun, zwei der Leichen aus der Baustelle zu holen, sagte Bürgermeisterin LaToya Cantrell. Eine Leiche war bereits zuvor geborgen worden.

Die Kräne waren etwa 82 und 91 Meter hoch. Sie hatten sich gefährlich geneigt - die Angst war groß, sie könnten möglicherweise von alleine umkippen und dabei nahe gelegene Gebäude oder Gas- und Stromleitungen zerstören. Ingenieure entschieden schließlich, eine kontrollierte Sprengung zu versuchen. Kleine Sprengsätze wurden auf den Kränen angebracht, um sie mit einer Serie von Explosionen zum Einsturz zu bringen. Ursprünglich war die Sprengung am Freitag vorgesehen und wurde dann zweimal verschoben.

Warum das Hotel teilweise einstürzte, ist unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet. Vor Gericht sind bereits Klagen zugunsten von mehr als 20 Menschen eingegangen, die bei dem Geschehen verletzt worden sind.

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RND/AP