Tod von Frau aus Flüchtlingsheim: Weiter keine Spur zum Täter

  • Vor über einem Jahr wurden Skelettreste einer toten Frau aus einem Flüchtlingsheim in Hohenleipisch (Brandenburg) gefunden.
  • Hinweise auf den Täter gäbe es derzeit nicht, teilt die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.
  • Die 32-jährige Kenianerin war Mutter zweier kleiner Kinder.
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Hohenleipisch/Cottbus. Mehr als ein Jahr nach dem Fund einer toten Frau aus einem Flüchtlingsheim in Hohenleipisch (Elbe-Elster) gibt es noch immer keine Spur zum Täter. Es habe Verdächtige gegeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus am Dienstag. Aber Beweise hätten nicht ausgereicht. Es werde weiter nach einem Täter gesucht.

Die 32-jährige Kenianerin und Mutter zweier kleiner Kinder war im April 2019 zuletzt in der Unterkunft gesehen worden. Anfang Juli vergangenen Jahres wurden dann Skelettreste der Frau in der Nähe der Heims gefunden.

Sexuelle Übergriffe in Flüchtlingsheimen

Die Potsdamer Initiative Women in Exile warnte zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am Mittwoch, vor allem in den Flüchtlingsheimen im Land komme es Berichten zufolge immer wieder zu sexuellen Übergriffen - besonders betroffen seien lesbische Geflüchtete. Die Initiative fordert die Abschaffung von Flüchtlingslagern und vor allem, dass Frauen und Kinder nicht in Lagern untergebracht werden.

RND/dpa

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