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Tochter getötet: Verdächtiger Vater nach drei Jahren in Türkei gefasst

  • Ein Mädchen aus Aschaffenburg wird getötet, der verdächtige Vater verschwindet spurlos.
  • Drei Jahre lang fahndet die Polizei nach dem Mann, jetzt wird er im Ausland festgenommen.
  • Der gesuchte Vater sei in der Türkei gefasst und nach Deutschland ausgeliefert worden, teilt die Staatsanwaltschaft mit.
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Aschaffenburg. Drei Jahre nach der Tötung eines syrischen Mädchens in Aschaffenburg (Bayern) ist der international gesuchte Vater in der Türkei gefasst und nach Deutschland ausgeliefert worden. Der 45 Jahre alte Mann sitzt in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und das Polizeipräsidium Würzburg am Freitag mitteilten.

Das junge Mädchen war Anfang Mai 2017 spurlos verschwunden, erst im Dezember 2018 hatten Spaziergänger die skelettierte Leiche in einem Wald gefunden. Dass der Mann gewalttätig war und seine Familie gequält hatte, war bekannt: Er wurde ebenfalls noch im Mai 2017 wegen gefährlicher Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, vorsätzlicher Körperverletzung und Bedrohung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Im Juni 2017 soll der 45-Jährige versucht haben, den Freund seiner Tochter mit einem Messerstich in den Hals umzubringen. Die Haftstrafe trat er nicht an, sondern floh.

Fahndung mit internationalen Haftbefehlen

Die Justiz ließ anschließend mit internationalen Haftbefehlen nach ihm fahnden - sowohl wegen des Mordverdachts als auch wegen seiner Flucht. Gefasst hätten ihn schließlich die türkischen Behörden auf ein deutsches Rechtshilfeersuchen hin, sagte Behördenleiter Otto Heyder am Abend auf Anfrage.

RND/dpa

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