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Tochter (3) getötet, um Ehefrau zu bestrafen: Vater gesteht vor Gericht

  • Vor einem Berliner Gericht gibt ein Vater zu, seine eigene Tochter getötet zu haben.
  • Der 31-Jährige filmte die Tat, offenbar um sich an seiner Frau, die sich von ihm trennen wollte, zu rächen.
  • Er habe das Kind „zu einem Objekt gemacht, um seine Frau abzustrafen und letztlich aus Eifersucht gehandelt“, sagt der Staatsanwalt.
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Berlin. Er soll seine kleine Tochter getötet haben, um seine Ehefrau zu bestrafen: Sieben Monate nach dem gewaltsamen Tod eines dreijährigen Mädchens hat der angeklagte Vater des Kindes vor dem Berliner Landgericht gestanden. Er habe das Unfassbare getan und seine Tochter getötet, erklärte der 31-Jährige zu Prozessbeginn am Dienstag. Kurz zuvor habe ihm seine Ehefrau mitgeteilt, dass sie ihn verlassen werde. Sie habe sich wegen mehrerer Gewaltvorfälle von ihm trennen wollen.

Die Anklage lautet auf Mord. Heimtückisch, aus niedrigen Beweggründen und grausam habe der Mann seine Tochter umgebracht. Er habe das Kind „zu einem Objekt gemacht, um seine Frau abzustrafen und letztlich aus Eifersucht gehandelt“, sagte der Staatsanwalt.

Vater filmt die Tat

Als der 31-Jährige am 4. November 2020 in der Wohnung seiner Mutter in Berlin-Plänterwald allein mit seiner Tochter war, habe er das im Schlafzimmer spielende Kind von hinten mit einem Hackmesser attackiert, heißt es in der Anklage. Mit seinem Mobiltelefon habe er seine weinende und blutende Tochter gefilmt und ihr gesagt, es sei „wegen der Mama“. Er habe ihr einen zweiten Schnitt in den Hals versetzt. Sie sei verblutet.

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Der nicht vorbestrafte Auto-Polierer erklärte weiter, er hätte „nie gedacht, zu so einer Tat fähig zu sein“. Er habe seine Tochter vor der Mutter schützen und sich dann selbst das Leben nehmen wollen. Der Prozess wird am 10. Juni fortgesetzt.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

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Telefonhotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

(0800) 111 0 111 (ev.)

(0800) 111 0 222 (rk.)

(0800) 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

E-Mail unter www.telefonseelsorge.de

RND/dpa

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