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  • Timmendorfer Strand: Zehntausende Seesterne an Küste angespült - das ist der Grund für das Massensterben

Zehntausende tote Seesterne liegen am Timmendorfer Strand: Experte erklärt Grund

  • An der Küste Ostholsteins werden Zehntausende Seesterne angespült.
  • Besonders viele Tiere liegen am Timmendorfer Strand.
  • Ein Experte erklärt den Grund für das Massensterben.
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Lübeck. Zehntausende Seesterne sind am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein angespült worden und dort verendet, die toten Meerestiere bedecken den Sand auf mehreren Kilometern Länge. „Die Seesterne wurden sozusagen vom Sturm überrascht“, sagte Dr. Thorsten Reusch, Leiter des Forschungsbereichs Marine Ökologie am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, den „Lübecker Nachrichten“ (LN).

Nordöstliche Winde verursachten relativ hohe Wellen, die Seesterne hätten dann auf dem Sandboden mit ihren kleinen Füßen keinen Halt finden können. „Und sofern sie sich in zu flachem Wasser aufhalten, wirft die Dünung sie an den Strand. Um schnell ins tiefere Wasser zu gelangen, sind sie zu langsam“, so Reusch. Das Phänomen sei allerdings nicht neu und lasse sich immer wieder beobachten, zuletzt im April 2019.

Auf Höhe des Bugenhagenwerks am Timmendorfer Strand liegen viele tote Seesterne. © Quelle: 54° / Felix Koenig
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Die Seesternen werden zunächst am Strand liegen gelassen, sagte Joachim Nitz, Tourismuschef in Timmendorfer Strand, gegenüber den LN: „Das, was da jetzt liegt, wird auch wieder in die Ostsee geholt. Die große Strandreinigung gibt es erst vor Ostern. Dann wird alles für die Saison schick gemacht.“ Der ein oder andere Seestern dürfte auch ein gefundenes Fressen für Möwen sein.

RND/seb

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