Winterchaos in Texas forderte 111 Menschenleben

  • Einen Monat nach dem Wintereinbruch in Texas hat die zuständige Gesundheitsbehörde Todeszahlen veröffentlicht.
  • Demnach sind mehr als 100 Menschen gestorben, die Hauptursache sei Unterkühlung gewesen.
  • Die Nationalgarde musste im Februar „Wärmezentren“ einrichten.
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Austin. Mehr als einen Monat nach dem heftigen Wintersturm im US-Bundesstaat Texas hat die dortige Gesundheitsbehörde die Zahl der Todesopfer auf mindestens 111 beziffert. Die meisten Todesfälle, die zwischen dem 11. Februar und 5. März registriert worden seien, stünden im Zusammenhang mit Unterkühlung, teilte das Amt am Donnerstag (Ortszeit) mit. Zudem habe es unter anderem mehrere tödliche Verkehrsunfälle gegeben.

Wintereinbruch in Texas: Elektrische Heizung der Häuser fiel aus

Das Winter-Chaos hatte im Februar in Texas eine schwere Krise ausgelöst. Ungewöhnliche Kälte und starker Schneefall plagten den südlichen Bundesstaat mit knapp 29 Millionen Einwohnern. Mehr als vier Millionen Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Damit war für viele Texaner in Häusern und Wohnungen auch ihre zumeist elektrische Heizung ausgefallen. Die Nationalgarde war im Einsatz und half dabei, frierende Menschen aus ihren Häusern in eines der mehr als 100 eingerichteten Wärmezentren zu bringen.

RND/dpa

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