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Gemeinde in Niedersachsen verbietet Elterntaxis - Testphase erfolgreich

  • In der niedersächsischen Gemeinde Oyten geht die Testphase einer mobilen Straßensperrung zu Ende.
  • Die Gemeinde wollte damit Elterntaxis eindämmen.
  • Das Experiment verspricht nun dauerhafte Lösungen für die Zukunft.
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Oyten. In der Gemeinde Oyten (Kreis Verden) in Niedersachsen herrschte tägliches Chaos in der Zufahrtsstraße zweier Schulen. Elterntaxis blockierten die Pestalozzistraße und gefährdeten so die Sicherheit der über 1000 Schüler. Also wagte sich die Gemeinde an eine neue Herangehensweise für das Verkehrsproblem: Sie sperrte die Straße, in der sich eine Grundschule, eine IGS und eine Kita befinden, zu den Stoßzeiten am Morgen, Mittag und Nachmittag für die Elterntaxis ab.

Testphase zeigt positives Ergebnis

Für Bürgermeisterin Sandra Röse sei besonders wichtig gewesen, „einen Prozess bei den Eltern in Gang zu setzen“ – mit dem Ziel, dass ihre Kinder generell mit Bus, Rad oder zu Fuß zur Schule kommen. Das teilte sie der lokalen „Kreiszeitung“ mit. Und die Testphase war erfolgreich: Sie habe gezeigt, dass deutlich mehr Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gekommen seien, berichtete die „Kreiszeitung“ weiter.

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Allerdings habe sich das Chaos nur bedingt aufgehoben – und zum Teil an eine andere Stelle verschoben. Viele Eltern seien nach wie vor so dicht wie möglich an die Absperrung herangefahren. Zuspruch für die Aktion habe es demnach nicht von allen Eltern gegeben, so Röse. Dennoch werden nun Testerfahrungen gesammelt und ausgewertet.

Bis zum Sommer soll dann eine permanente Lösung umgesetzt werden, teilte Vizeverwaltungschef Axel Junge der „Kreiszeitung“ mit. So soll für mehr Sicherheit vor den Schulen gesorgt werden.

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RND/al