Tesla-Polizeiwagen geht bei Verfolgungsjagd der Strom aus

  • Der erste elektrisch betriebene Streifenwagen aus Kalifornien sorgt für Schlagzeilen.
  • Ein Polizist scheitert mit seinem Tesla an der Verfolgung eines verdächtigen Autos.
  • Der Polizeiwagen ist nicht vollständig geladen, dem Streifenwagen geht der Strom aus.
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San Francisco. Als erste Polizeistation überhaupt hatte das Fremont Police Departement im US-Staat Kalifornien Anfang des Jahres einen elektrisch angetriebenen Streifenwagen der Öffentlichkeit präsentiert. Jetzt sorgte der Tesla wieder für reichlich Schlagzeilen – allerdings keine positiven: Während einer Verfolgungsjagd war dem Elektroauto der Strom ausgegangen.

Der Tesla des Polizeibeamten Jesse Hartman war laut der „East Bay Times“ zu Beginn seiner Schicht nicht vollständig geladen gewesen. Während der Verfolgungsjagd erreichte die Polizeistation dann ein Anruf des Polizisten: „Ich kann nur noch sechs Meilen mit der Batterie des Teslas fahren, werde [das Auto] also gleich verlieren“, zitierte die „East Bay Times“ aus einer Aufzeichnung des Gesprächs. Kollegen mit nicht elektrisch betriebenen Autos übernahmen – der verdächtige Wagen habe schließlich aber wegen zu viel Verkehr auf den Straßen entkommen können, so die Zeitung.

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Tesla war unvollständig geladen

Wie die „East Bay Times“ weiter berichtete, habe der Beamte, der das Auto vorher nutzte, den Wagen anscheinend nicht vollständig aufgeladen. Ein Polizeioffizier betonte gegenüber der Zeitung, dass der Tesla normalerweise zu 40 bis 50 Prozent geladen sei und dann für eine Elf-Stunden-Schicht reiche.

Das Polizeidepartement aus der Nähe von San Francisco hatte Anfang dieses Jahres mit dem Tesla für Schlagzeilen in amerikanischen Medien gesorgt. „The Mercury News“ schrieb damals, dass Fremont die erste amerikanische Polizeistation mit einem Tesla als Streifenwagen sei.

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RND/al