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Taifun „Molave“ bewegt sich auf Vietnam zu – Evakuierung von einer Million Menschen

  • In Vietnam wird der Taifun „Molave“ erwartet.
  • Die Behörden müssen mehr als eine Million Bewohner vorerst umquartieren.
  • Der Wirbelsturm könnte Windgeschwindigkeiten bis zu 135 Kilometern pro Stunde erreichen.
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Hanoi. In Erwartung des Taifuns „Molave“ versuchen die vietnamesischen Behörden, mehr als eine Million Bewohner tief liegender Gebiete in Sicherheit zu bringen. Der tropische Wirbelsturm, der zuvor auf den Philippinen 120 000 Menschen in die Flucht getrieben hat, soll Prognosen zufolge am Mittwoch die vietnamesische Küste erreichen. Es werden Windgeschwindigkeiten bis 135 Kilometern pro Stunde erwartet, wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtete.

1,3 Millionen Menschen betroffen

Am Montag hatte Ministerpräsident Nguyen Xuan Phuc die Evakuierung von Regionen angewiesen, in denen der Taifun erwartet wird. Mehr als 1,3 Millionen Menschen sollten ersten Angaben zufolge betroffen sein. Die Zahl der Betroffenen könnte aber auch kleiner ausfallen als befürchtet - abhängig von der Route, auf der der Wirbelsturm durchs Land zieht. Phuc hatte zunächst Befürchtungen geäußert, dass „Molave“ eine ähnliche Gefahr darstellen könnte wie der Taifun „Damrey“, der 2017 zahlreiche Menschen das Leben gekostet hatte.

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Einige Regionen kämpften zudem weiterhin mit den Folgen schwerer Überschwemmungen, berichteten Staatsmedien. In Zentralvietnam waren bei Überflutungen und Erdrutschen in diesem Monat 136 Menschen gestorben.

RND/AP

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