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  • Tagesschau-Sprecher Jan Hofer geht in Rente: Fünf unvergessliche Momente seiner Karriere

„Tagesschau“-Chefsprecher Jan Hofer: Diese Augenblicke bleiben in Erinnerung

  • „Tagesschau“-Chefsprecher Jan Hofer sagt Tschüs und geht in Ruhestand.
  • Viele besondere Momente seiner langen Karriere werden allerdings in Erinnerung bleiben.
  • Eine kleine Auswahl.
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35 Jahre lang war Jan Hofer eines der bekanntesten Gesichter der „Tagesschau”, 16 Jahre lang fungierte er als Chefsprecher. Nun ist jedoch Schluss: Am 14. Dezember moderiert Hofer seine letzte „Tagesschau“ und verabschiedet sich in den Ruhestand. Dass hinter dem seriösen Mann in Anzug und Krawatte auch ein ganz normaler Mensch mit viel Humor steckt, zeigen diese fünf Momente aus Hofers Karriere:

1. Jeder fängt mal klein an

Zu Beginn seiner Karriere stand Hofer noch nicht zur Prime-Time am Pult der Tagesschau, sondern noch auf den Bühnen des Saarlandes. Bis 1984 war er Moderator und Redakteur beim Saarländischen Rundfunk. Mit welchen Auftritten er es schließlich bis ins Erste Programm schaffte, teilte Hofer mit ein bisschen Nostalgie auf seinem Instagram-Kanal.

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2. Pannen passieren

Dass auch gestandene Sprecher manchmal Pannen passieren, merkte Hofer im Sommer 2019. Nach einer Nachmittagsausgabe der „Tagesschau“ sprachen er und Kollege Claus-Erich Boetzkes noch einige Momente miteinander. Zwar befand sich die Kamera schon in der Abblende, die Mikrofone allerdings waren noch an. Hofer plauderte aus, dass er sein Geld in Bitcoins anlege und der Wert seiner Immobilien gestiegen sei.

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3. Die Selfie-Show

Das gab es noch nie. Im September 2019 drehte sich Hofer nach dem Themenausblick auf die später folgenden „Tagesthemen“ um, nahm sein Handy in die Hand und machte ein Selfie. In einem Video bei Instagram klärte der Sprecher allerdings schnell auf: Der Instagram-Kanal der „Tagesschau“ hatte die Millionenmarke an Followern überschritten. Das Selfie im Studio blieb zur Feier des Tages eine Ausnahme.

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4. Der Schwächeanfall

Im März 2019 sorgte Hofer während der Moderation der „Tagesschau“ bei den Zuschauern für einen Schreckmoment. Schon beim Verlesen der Nachrichten machte er einen schwachen Eindruck, zeigte sich angeschlagen. Die abschließende Überleitung zum Wetter war ihm nicht mehr möglich. Stattdessen wurde der Bildschirm schwarz, die „Tagesschau“ abgebrochen. Hinterher erklärte der heute 68-Jährige, er sei selber an der Situation schuld gewesen. Eine zu kurze Genesungszeit nach einer Keiminfektion habe den Schwächeanfall ausgelöst.

5. Sendung aus dem Homeoffice

Für viele ging es mit dem Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland ins Homeoffice. Zwar kam die Tagesschau weiterhin aus dem Studio, Hofer probte trotzdem für den Ernstfall. Mit Humor und Improvisation zeigte er: Intro und Anmoderation lassen sich auch aus dem heimischem Büro managen.

Hofer war 1985 zum „Tagesschau“-Team in Hamburg gestoßen. Seit 2004 ist er dort Chefsprecher.

RND/vag


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