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Weitere Restaurantmitarbeiter auf Sylt mit Corona infiziert – 52 Beschäftigte in Quarantäne

  • Der Kreis Nordfriesland hat vier weitere Corona-Fälle auf Sylt bestätigt.
  • In zwei Restaurants auf der Nordseeinsel hatten sich mehrere Mitarbeiter infiziert.
  • Von den 1036 Kontaktpersonen, die als Gäste die betroffenen Lokale besuchten, soll inzwischen fast niemand mehr auf der Insel sein.
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Sylt. Nach mehreren Corona-Ausbrüchen in zwei Restaurants auf der Nordseeinsel Sylt hat der Kreis Nordfriesland nun weitere Fälle bestätigt. Insgesamt seien inzwischen elf Beschäftigte aus den beiden betroffenen Gaststätten positiv PCR-getestet worden, teilt der Landkreis auf Nachfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) mit. Am Freitag war zunächst von sieben infizierten Angestellten die Rede. Damit bestätigt der Kreis die RND-Informationen eines betroffenen Betreibers, der am Montag von vier weiteren Fällen in seinem Restaurant berichtete.

55 Menschen als enge Kontaktpersonen

Auch die Zahl der in Quarantäne geschickten Mitarbeiter beider Lokalitäten wurde in diesem Zuge nach oben korrigiert. Statt der ursprünglich 29 Beschäftigten sind nun 52 Beschäftigte in häuslicher Corona-Isolation. Diese gilt auch weiter für die 55 Gäste aus Nordfriesland, die als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden.

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Im Zuge der Corona-Fälle in den Restaurants wurden vergangene Woche 1036 weitere Gäste aus ganz Deutschland identifiziert. Die entsprechenden Kontaktdaten wurden an die Gesundheitsämter der Heimatregionen weitergeleitet. „Wir gehen davon aus, dass sie von dort aus in Quarantäne versetzt worden sind“, teilt eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland mit. Bestätigen könne sie die Vermutung aber nicht. „Rückmeldungen an uns sieht das Gesetz nicht vor.“

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Großteil der Gäste abgereist

Nach Informationen der lokalen Behörden soll es bei den auswärtigen Gästen aber keine positiven Corona-Befunde gegeben haben. Der Großteil sei bereits aus Sylt abgereist, einige hätten die Quarantäne in den Ferienunterkünften verbracht.

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Trotz aller Urlaubseuphorie mahnt die Sprecherin: „Auch die besten Hygiene- und Testkonzepte bieten keinen hundertprozentigen Schutz – zumindest nicht vor Quarantäne.“ Wer sich in Kontakt mit anderen Menschen begebe, laufe immer Gefahr, sich zu infizieren oder in Quarantäne geschickt zu werden. „Das ist immer und überall so und nicht nur im Urlaub, sonst wäre es keine Pandemie.“

RND/jst

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