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„Ist nicht meine Insel“

Mit dem 9-Euro-Ticket nach Sylt: Video mit Punks wird zum Hit

Punks spielen das Trinkspiel „Flunkyball“ auf Sylt.

Die Insel Sylt ist Pfingsten wie die meisten Jahre zuvor sehr gut gefüllt, doch in diesem Jahr noch etwas mehr: Wegen der Einführung des 9-Euro-Tickets zog sie nicht nur zusätzlich Tagestouristinnen und -touristen an, sondern auch eine größere Gruppe Punks, die es sich nun in Westerland gemütlich gemacht hat – und zum Beispiel „Flunkyball“ in der Fußgängerzone spielt.

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Von „50 bis 80″ Menschen spricht die Polizei, die sich „im Rahmen benehmen“. Man habe mit der Gruppe auch schon Gespräche geführt. Das hat aber nicht nur die Polizei getan – auch ein Interview kursiert im Video, das ein Gespräch mit den Punks zeigt.

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Auf die Frage, warum er hier sei, sagt einer der Punks: „Spaß, saufen, Leute treffen, die man ewig nicht gesehen hat.“ Er sei mit dem 9-Euro-Ticket aus Leipzig angereist und wolle hier „das Leben genießen“. Der Reporter will von ihm wissen, was ein Polizist, der sich offenbar vorhin mit dem Punk unterhalten hat, wissen wollte. „Er hat gesagt, wir machen sogar den Strand sauber. Wir sind nicht Fridays for Future. Die machen Müll.“

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Mit dem 9-Euro-Ticket nach Sylt: Punks, Tagestouristen und Urlauber in einem Zug

Mit dem 9-Euro-Ticket wollen Punker und Party-Touristen Sylt stürmen. Im Zug treffen sie auf Tagestouristen und Urlauber.

Ein anderer Punk gibt ganz offen zu, warum er auf der Insel ist: „Randale.“ Man habe ihm erzählt, das solle „größer werden als Woodstock“. Er sei auch noch nie auf Sylt gewesen: „Aber ich komme auch nicht wieder. Ist nicht meine Insel.“ Auf die Frage, wie denn die Sylter auf die Punks reagieren würden, sagt er: „Gestern war ein bisschen anstrengend. Manche meckern, aber die schmeißen gut Kohle rein, die Sylter. Aber da kamen auch schon Omas an und meinten: einmal asozial, immer asozial.“

Die Polizei zieht bislang eine positive Bilanz aus dem Pfingstwochenende. Es habe bislang 20 Einsätze gegeben. Das sei für Sylt eine „normale Einsatzlage“. In den meisten Fällen ging es um Betrunkene auf der Straße, zu laute Musik und Menschen in den Dünen.

RND/lob mit dpa

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