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Weihnachtsparty mit gefälschten Impfausweisen: Corona-Ausbruch in Club auf Sylt

Dutzende Menschen tanzen im Club zur Musik (Symbolbild).

Diese Bescherung hat sich Peter Kliem sicher anders vorgestellt. Nun steht er erneut vor einem Scherbenhaufen. Als wären die vergangenen Monate für den Betreiber des Clubs „Rotes Kliff“ in Kampen auf Sylt nicht schon schwer genug gewesen, erwiesen ihm ein oder mehrere Gäste einen Bärendienst. Wie Kliem in der „Sylter Rundschau“ zitiert wird, sei ihm mitgeteilt worden, „dass sich wahrscheinlich an Heiligabend trotz Einlasskontrolle ein bis drei ungeimpfte Personen mit einem gefälschten Impfnachweis den Einlass erschlichen haben“.

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Die Feier am 24. Dezember wurde auf den Sozialen Netzwerken beworben, etwa 120 Gäste seien nach Angaben des Veranstalters dort gewesen. Voraussetzung für den Zutritt zur Party war die Einhaltung der 2G-Plus-Regelung.

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Dabei haben sich allem Anschein nach ungeimpfte Personen Zutritt verschafft. Das Ergebnis präsentiert eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland, die sich in den „Lübecker Nachrichten“ (LN) zitieren lässt: „Die ersten drei positiven Fälle haben wir am 28. Dezember feststellen können, mittlerweile sind es zwölf. Wir warten auf weitere Ergebnisse.“ Dabei handele es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im die Omikron-Variante, „da sie im Kreis Nordfriesland Omikron die Delta-Variante als vorherrschende Variante abgelöst hat“.

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Von den etwa 120 Gästen seien inzwischen knapp 100 getestet. Die Nachverfolgung werde durch einen weiteren Faktor erschwert. „Das Problem ist, dass wir nicht auf Daten der Luca-App zurückgreifen können, weil die Veranstalter keine Kontaktdaten erfassen mussten“, so die Kreissprecherin. Deswegen müsse man darauf hoffen, dass die Partygäste sich freiwillig testen lassen und bis dahin Vorsicht walten lassen. Eine infizierte Person sei aus dem Kreis Plön, die übrigen aus Sylt.

Der Club „Rotes Kliff“ hat seine Pforten inzwischen wieder geschlossen. Dies sei nach Angaben des Betreibers allerdings unabhängig von den Corona-Infektionen entschieden worden. Die Fortführung des Betriebes sei unter den Voraussetzungen der neuen Landesverordnung nicht möglich. Dabei sei man froh gewesen, als der Club nach mehr als 17-monatiger Schließung Mitte Oktober 2021 wieder „ein halbwegs normales Geschäft“ aufnehmen konnte: „erst unter 2G, dann unter 2G-Plus mit strengen Einlassregelungen“.

RND/che

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