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Supermärkte rüsten sich für Weihnachtsansturm: Einlasskontrollen und Trennscheiben

  • In vielen Supermärkten ist der Andrang kurz vor Weihnachten groß.
  • Der Überblick, welche Corona-Schutzmaßnahmen die Lebensmittelketten getroffen haben und was Kunden für einen stressfreien Weihnachtseinkauf wissen müssen.
  • Viele Ketten raten etwa dazu, den Großteil der Einkäufe nicht erst am 24. Dezember zu erledigen.
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Hannover. Zum zweiten Mal befindet sich Deutschland im Lockdown. Durch die verschärften Corona-Maßnahmen müssen viele Einzelhandelsgeschäfte bundesweit zunächst bis zum 10. Januar geschlossen bleiben. Nicht betroffen davon sind Läden für den täglichen Bedarf.

Vor allem in den Supermärkten wird in den nächsten beiden Tagen nochmals mit einem starkem Kundenandrang gerechnet. Wer jetzt noch stressfrei letzte Weihnachtsbesorgungen erledigen möchte, sollte das möglichst zeitnah und nicht erst am 24. Dezember tun, empfiehlt Rewe- und Penny-Pressesprecher Thomas Bonrath gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Alles was man jetzt schon kaufen kann und was haltbar ist, sollte nicht aufgeschoben werden. Besonders gut eignen sich für einen entspannten Weihnachtseinkauf die Tagesrandzeiten, also frühe Morgen- oder späte Abendstunden.

Kunden sollten möglichst allein in den Supermarkt gehen

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Da pandemiebedingt weniger Kunden die Supermärkte betreten dürfen, rät Bonrath aus Solidarität, möglichst allein einkaufen zu gehen. So können mehr Haushalte gleichzeitig einkaufen. Bei Rewe und Penny selbst wird durch Einlasskontrollen und Beschränkungen der Einkaufswagen die Kundenanzahl in den Märkten begrenzt. Aldi Nord setzt zudem in einigen Märkten auf elektronische Einlasskontrollen, wie deren Sprecherin Verena Lissek dem RND sagte.

Das Verständnis der Kunden in den Supermärkten für die Hygienemaßnahmen sei überwiegend hoch. So kommen aktuell weniger Kunden als vor der Corona-Pandemie, die dann auch direkt ihren Wocheneinkauf tätigen, wie Real-Pressesprecher Frank Grüneisen dem RND mitteilte. So würde es selbst im frequenzstarken Weihnachtsgeschäft noch einen Puffer bis zur Höchstgrenze der Kundenanzahl in den Real-Märkten geben.

Welche Hygienemaßnahmen wurden getroffen?

Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus weiter zu minimieren, stellt Netto im Eingangsbereich aller Filialen Desinfektionsmittel für die Kunden zur Verfügung, wie der Lebensmitteldiscounter dem RND mitteilte. Kaufland greift zudem als Vorsichtsmaßnahme auf Plexiglasscheiben zurück, die als Trennwände vor Leergutautomaten, Kundeninformationen und Kassen angebracht sind, sagte deren Sprecherin Annegret Adam.

Versorgung ist sichergestellt - aber nicht immer für Non-Food-Produkte

Um die ausreichende Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs machen sich die Supermärkte keine Sorgen. Diese wäre auch im herausfordernden Weihnachtsgeschäft sichergestellt, teilen die Supermärkte dem RND mit. Zudem würde sich das Kaufverhalten nicht zu dem in den Vorjahren unterscheiden.

Dafür müssen die Kunden mancherorts auf Produkte wie Spielzeug verzichten, da es sich dabei um eine Ware handelt, die nicht zum täglichen Bedarf zählt. Eine Aldi-Süd-Sprecherin bestätigte dem RND, dass der Verkauf von Non-Food Produkten in Filialen in bestimmten Ortschaften eingeschränkt sei. Entscheidend hierfür wären die jeweiligen Regelungen von Bundesländern und Kommunen.

Rewe und Penny hingegen sprechen von keinen Verkaufsbeschränkungen im Sortiment, da sowieso überwiegend Lebensmittel angeboten würden.




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