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Supermarkt-Kassierer erschwindelt sich mit Leergutbons fast 8000 Euro

  • Immer wieder löst ein Supermarkt-Kassierer gefälscht Leergutbons ein, insgesamt erschwindelt sich der junge Mann so fast 8000 Euro.
  • Der Schwindel fliegt schließlich auf, der 21-Jährige landet vor Gericht.
  • Das Urteil: eine Verwarnung und 40 Sozialstunden.
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Neumünster. Weil er in einem Supermarkt in Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) Leergutbons im Wert von mehreren tausend Euro erstellt und eingelöst hat, ist ein 21-Jähriger am Dienstag vom Amtsgericht Neumünster verwarnt worden. Außerdem muss der Realschüler nach Angaben eines Gerichtssprechers 40 Sozialstunden leisten. Zudem wird ihm drei Monate lang ein Betreuer an die Seite gestellt.

Der Angeklagte hatte umfassend gestanden und sich reuig gezeigt. Er arbeitete im Getränkebereich des Supermarkts als Kassierer. Die Bons im Wert von 7800 Euro erstellte er laut Anklage von Mai bis Juni 2020 an dem Leergutautomaten. Er löste sie dann ein, obwohl er kein Leergut abgegeben hatte. Einen Teil der Bons zahlte er demnach an andere aus, die ihn nach Angaben seines Verteidigers unter Druck gesetzt hatten.

Bons zum Teil über mehrere hundert Euro

Der Schwindel flog auf, weil der Angeklagte die Bons zum Teil über mehrere hundert Euro ausstellte und auszahlte. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Untreue in 38 Fällen 100 Sozialstunden beantragt, der Verteidiger hielt eine Verwarnung und Betreuungshilfe für ausreichend. Eigentlich wollte der junge Mann in dem Supermarkt eine Ausbildung beginnen.

RND/dpa

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