• Startseite
  • Panorama
  • Super-Zyklon “Amphan”: Bangladesch und Indien bringen Millionen Menschen in Sicherheit

Super-Zyklon “Amphan”: Bangladesch und Indien bringen Millionen Menschen in Sicherheit

  • Super-Zyklon “Amphan” trifft am Mittwoch in Bangladesch und Indien auf Land.
  • Millionen Menschen werden in den betroffenen Regionen in Sicherheit gebracht.
  • Behörden fürchten eine Ausbreitung des Coronavirus in den Notunterkünften.
Anzeige
Anzeige

Neu Delhi. Wegen des herannahenden heftigen Wirbelsturms “Amphan” haben Bangladesch und Indien begonnen, Millionen Menschen in Sicherheit zu bringen. Bangladesch versucht, 2,2 Millionen Menschen in Sicherheit zu bringen und die indischen Küstenstaaten Westbengalen und Odisha haben in der Nacht insgesamt mehr als 300.000 Personen in Sicherheit gebracht, wie es von offizieller Seite hieß. Mittwochfrüh lud der Zyklon über Küstenregionen Regen ab.

Am Nachmittag (Ortszeit) dürfte "Amphan" auf Land treffen. Der Sturm könnte schwere Schäden verursachen, wenn Winde und Starkregen auf instabile Häuschen einprügeln, oder eine Flutwelle Meerwasser bis zu 25 Kilometer ins Land hinein spült. Großstädten wie Kalkutta drohen Überschwemmungen. Der Wind schwächte sich am Mittwoch etwas ab auf 160 bis 170 Kilometer pro Stunde.

Video
Indien wartet auf den stärksten Zyklon seit 2007
1:16 min
Am Mittwoch soll Vorhersagen zufolge „Amphan" mit 200 km/h und starkem Regen aufs Land treffen. Mehr als 200.000 Menschen sollen in Sicherheit gebracht werden.  © Reuters
Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Angst vor Ausbreitung des Coronavirus in den Notunterkünften

Im Bezirk Sathira in Bangladesch wurden den Evakuierten Trockennahrung, Babynahrung und Medikamente ausgehändigt, wie der Verwaltungschef S.M. Mostafa Kamal berichtete. Auch Masken und andere Sicherheitsausstattung würden ausgeteilt, um eine Ausbreitung des Coronavirus in den Notunterkünften zu verhindern, sagte er.

Die Windgeschwindigkeiten der Wirbelstürme in der Region hätten durch den Klimawandel und die Erderwärmung zugenommen, sagte der ehemalige Leiter der Meteorologiebehörde Indiens, K.J. Ramesh. Zyklone werden von warmem Wasser an der Meeresoberfläche angetrieben und die in den oberen 700 Metern des Ozeans gespeicherte Wärme hat zugenommen. "Im Ergebnis werden die Zyklone schneller stärker als zuvor", sagte er.

RND/AP

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen