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Suche nach Herkunft: Tänzerin erfährt, dass sie afrikanische Prinzessin ist

  • Eine 44-Jährige US-Amerikanerin hat auf der Suche nach ihrer Herkunft eine erstaunliche Entdeckung gemacht.
  • Sie ist eine afrikanische Prinzessin des Mende Stammes in Sierra Leone.
  • Mit dem Titel erbt sie jedoch vor allem eines – die Verantwortung für ein ganzes Volk.
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Es ist der Traum vieler junger Mädchen, plötzlich eine Prinzessin zu sein. Für die US-Amerikanerin Sarah Culberson wurde der Status als royale Nachfahrin Realität. Im Alter von 28 Jahren habe die junge Frau mit der Recherche nach ihrer afrikanischen Herkunft und ihrem biologischen Vater begonnen, wie das Nachrichtenportal „NBC News“ berichtete.

Culberson sei als kleines Mädchen von ihrem Stiefvater, dem Arzt Dr. Jim Culberson, adoptiert worden, habe sich aber immer gefragt, woher sie eigentlich stamme. Schließlich habe ihr Onkel sie kontaktiert und ihr offenbart: Sie ist mit dem Volk der Mende in Bumpe, Sierra Leone verwandt. Und mehr noch, sie ist die Nachfahrin des Stammesoberhaupts und somit Prinzessin.

Sarah Culberson erbt als Prinzessin große Verantwortung

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Die Aufgaben als Royal eines der größten Stämme in Sierra Leone seien für die Schauspielerin völlig neu gewesen: „Die einzige Orientierung, die ich bezüglich Prinzessinnen hatte, war das, was ich in Filmen gesehen hatte“, erklärte Culberson im Interview mit „NBC News“. „Dabei geht es um Verantwortung. Es geht darum, in die Fußstapfen meines Urgroßvaters und Großvaters zu treten und das weiterzuführen, was sie für das Land getan haben. Ich habe realisiert, dass meine Rolle als Prinzessin ist, die Dinge im Land vorwärts zu bringen.“

Culberson habe ihren Stamm bereits im Jahr 2004 zum ersten Mal besucht. „Es war überwältigend“, erinnerte sie sich. „Die Realität war nicht, ‚Ich komme um meine Familie zu besuchen und alles ist perfekt‘. Es war ein Augenöffner. Das ist, was Menschen durchmachen mussten.“ In Sierra Leone hatte zuvor ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg geherrscht, der zwei Jahre vor Sarah Culbersons Ankunft zu Ende ging.

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Die gelernte Tänzerin gründete daraufhin gemeinsam mit ihrem neu entdeckten Bruder eine Hilfsorganisation im Jahr 2006, um die Bildung in Bumpe zu fördern. Sie besuche ihren Stamm so oft wie möglich, lebe aber weiterhin in den USA. Auf ihrem Instagram-Profil teilte Prinzessin ein Video, in dem zu sehen ist, wie sie bei einem Besuch in Bumpe mit vielen Mitgliedern des Stammes tanzt.

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Seitdem hat die mittlerweile 44-Jährige ein Buch über ihre Erfahrungen veröffentlicht und plant eine Verfilmung ihrer eigenen Geschichte.

RND/al


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