Stuttgart startet Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher

  • Für Stuttgarts Oberbürgermeister ist der Coffee-to-go-Becher ein Symbol für die “Ex-und-Hopp-Gesellschaft”.
  • Milliardenfach benutzt, landen sie auf dem Müll und können nicht recycelt werden.
  • Nun will Stuttgart dem einen Riegel vorschieben. Andere Städte sind da weiter.
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Stuttgart. Rund 2,8 Milliarden Einwegbecher landen Jahr für Jahr in Deutschland im Abfall, im Gebüsch oder auf der Straße. In Stuttgart allein sind es etwa 80 000 Stück - täglich. Mit einem Coffee-to-go-Pfandbecher will die Stadt künftig gegen diese Müll-Flut beim schnellen Kaffee unterwegs angehen.

Der Becher soll am Montag (13.30 Uhr) offiziell vorgestellt werden. Ähnliche Systeme verschiedener Anbieter gibt es bereits in Baden-Württemberg, unter anderem in Schwäbisch Hall, Freiburg, Heidelberg und am Bodensee.

Cafés und Bäckereien nehmen teil

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Am geplanten Kreislaufmodell des Anbieters Recup nehmen vor allem Cafés oder Bäckereien teil. Wer seinen Kaffee unterwegs trinken möchte, bestellt ihn im Mehrweg- statt im Einwegbecher und hinterlegt ein Euro Pfand, das es gegen den leeren Becher zurückgibt in einem der beteiligten Betriebe. Die Becher werden vor Ort gereinigt und anschließend direkt wieder eingesetzt.

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RND/dpa/msc