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Straßenschlachten in Stuttgart: Situation eskalierte nach Drogenkontrolle – 20 Festnahmen

  • Nach den nächtlichen Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt hat die Polizei weitere Details bekannt gegeben.
  • Demnach eskalierte die Situation nach einer Drogenkontrolle.
  • Randalierer hätten sich solidarisiert und die Einsatzkräfte massiv attackiert, 20 Personen wurden festgenommen.
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Stuttgart. Die massiven Ausschreitungen in Stuttgart sind nach Angaben der Polizei im Anschluss an eine Kontrolle anlässlich eines Rauschgiftdelikts ausgebrochen. Viele der Feiernden in der Umgebung hätten sich solidarisiert und die Beamten angegriffen, teilte die Polizei am Sonntag mit. 20 mutmaßliche Randalierer wurden festgenommen, ein Dutzend Polizisten verletzt.

In der Folge seien die Randalierer in Richtung Schlossplatz gezogen und hätten sich auch in Gruppen in der Innenstadt verteilt. Laut Polizei wurden abgestellte Streifenwagen massiv beschädigt. Mit Stangen und Pfosten wurde auf die Fahrzeuge eingeschlagen, die Scheiben wurden zertrümmert.

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Randale in Stuttgart: Polizei sieht keine politische Motivation
2:27 min
Nach einer Drogenkontrolle in Stuttgart habe es schwere Randale in der Innenstadt gegeben. Dabei sei es zu Angriffen auf Polizei und Läden gekommen.  © Reuters

Ausnahmezustand in Stuttgart: Straßenschlachten, Zerstörung und Plünderungen

Stuttgart: Randalierer waren mit Sturmhauben vermummt

Auch auf vorbeifahrende Streifen warfen Randalierer laut Polizei große Steine und andere Gegenstände, darunter Pflastersteine. Polizeibeamte seien äußerst aggressiv angegangen und angegriffen worden. Ein Dutzend Polizisten sei verletzt worden.

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Das Schaufenster eines Geschäfts für Schuhe ist in der Königstraße stark beschädigt.  @ Quelle: Christoph Schmidt/dpa

In Videos in sozialen Medien ist laut Polizei auch zu sehen, wie von den Randalierern versucht wird, selbst schwere, große Scheiben zu zertrümmern. Offenbar um ihre Identität zu verdecken, hätten sich Täter unter anderem mit Sturmhauben vermummt. In der Folge kam es zu Plünderungen, aus einer noch unbestimmten Zahl von Geschäften wurden die Waren in den Auslagen gestohlen.

RND/seb

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