Sturzflut in Indien: Sieben Tote und mindestens 125 Vermisste

  • In Indien bricht ein riesiger Gletscher von einem Berg ab und stürzt in einen Fluss.
  • Was folgt ist eine massive Sturzflut.
  • Mindestens sieben Menschen sterben dadurch, 125 Personen werden noch vermisst.
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Neu Delhi. Im Norden Indiens werden nach einer massiven Sturzflut mindestens 125 Menschen vermisst, sieben wurden bis Sonntagabend nach Behördenangaben tot geborgen. Ein riesiger Gletscher war zuvor von einem Berg abgebrochen und in einen Fluss gestürzt.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag in der Gegend um Joshimath im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand nach Angaben von SN Pradhan, dem Vorsitzenden des indischen Katastrophenschutzes. Eine Brücke sei weggeschwemmt und ein Elektrizitätswerk beschädigt, sagte Pradhan. Der gesamte Gletscher bewege sich flussabwärts, man habe deshalb bereits tieferliegende Dörfer gewarnt und eine Evakuierung in die Wege geleitet, so Pradhan weiter.

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Indien: Mindestens 125 Tote nach Gletscherabbruch befürchtet
2:03 min
Nach dem Abbruch eines Gletschers sind in Nordindien nach Befürchtungen der örtlichen Behörden am frühen Sonntag mindestens 125 Menschen ums Leben gekommen.  © Reuters
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Pegel in den Flüssen Rishiganga und Alakananda gestiegen

Der Pegel in den Flüssen Rishiganga und Alakananda waren zeitweise gestiegen, wie der indische Innenminister Amit Shah sagte. Teams des indischen und lokalen Katastrophenschutzes sowie Mitglieder der Grenzpolizei und der Armee waren auf dem Weg in die betroffene Gegend.

RND/dpa

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