Sturm „Sabine“: Luchs in Harzer Gehege getötet

  • In einem Gehege im Harz ist während des Sturms “Sabine” ein Luchs von umstürzenden Bäumen erschlagen worden.
  • Drei weitere Tiere sind vor dem Orkan geflohen.
  • Der Zaun des Geheges wurde ebenfalls zerstört.
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Goslar. Während des Orkans „Sabine“ ist ein Luchs in einem Gehege im Harz von umstürzenden Bäumen erschlagen worden. Drei weitere Tiere seien in den Bergwald geflohen, berichtete am Dienstag die „Goslarsche Zeitung“. In dem Luchsgehege an den Rabenklippen in Bad Harzburg seien im Sturm zwei Buchen umgekippt und hätten den Zaun zerstört, sagte Luchsprojektleiter Ole Anders den Angaben nach.

Erst im abflauenden Wind am Dienstag habe man das Gelände durchsuchen können. Dabei wurde der Kater Tamino tot gefunden, wie Anders bestätigte. Die Luchsdame Pamina sei im Gehege geblieben.

Drei Tiere beim Sturm weggelaufen

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Drei Tiere namens Alice, Ellen und Paul seien weggelaufen. Sechs Helfer in drei Fahrzeugen suchten am Dienstag nach ihnen. „Es ist aber eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, sagte Anders der Zeitung. Wer einem der Luchse begegne, solle sich ruhig verhalten und die Sichtung später beim Nationalpark oder im Luchsgehege melden.

RND/dpa

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