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Studie: Jugendliche in der Corona-Krise ernsthafter und problembewusster geworden

  • Die Corona-Krise schränkt die Jugendlichen in Deutschland in hohem Maße ein.
  • Laut der Sinus-Jugendstudie 2020 sind sie zwar genervt, verhalten sich aber mitfühlend und verantwortungsbewusst.
  • Auch die Politik stellt den Jugendlichen in der Krise ein gutes Zeugnis aus.
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Berlin/Bonn. Die deutschen Jugendlichen sind in der Corona-Krise einer Studie zufolge zwar genervt von den Einschränkungen, verhalten sich aber gleichzeitig mitfühlend und verantwortungsbewusst. Mit dem Maskentragen hätten die Jugendlichen im Allgemeinen kein Problem, sagte Marc Calmbach, Forschungsdirektor des Sinus-Instituts in Berlin am Donnerstag. "Sie erkennen die Notwendigkeit, dass es wichtig ist, sich mit der Situation zu arrangieren und dann halt auch mal ein paar Gänge zurückzuschalten."

Die 14- bis 17-Jährigen haben demnach wenig Angst, sich selbst mit Corona zu infizieren, befürchten aber, andere anzustecken, etwa die Großeltern. Die Auswirkungen der Krise auf ihr persönliches Leben schätzen sie demnach als nicht besonders schwerwiegend ein. Der Politik stellen die Jugendlichen in der Krise ein gutes Zeugnis aus.

Jugendliche ernsthafter und problembewusster

Für die Sinus-Jugendstudie 2020 wurden Tiefeninterviews mit 72 Jugendlichen geführt. Die Studie wird alle vier Jahre veröffentlicht. Insgesamt seien die Jugendlichen ernsthafter und problembewusster geworden, berichtete Calmbach. Der frühere Hedonismus habe sich stark abgeschwächt.

RND/dpa

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