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Stiefvater wirft Jungen (5) zur Strafe aus Auto: Kind wird totgefahren

  • Ein 35-Jähriger aus dem US-Bundesstaat Alabama will den Sohn (5) seiner Freundin bestrafen und setzt ihn bei einer Autofahrt aus.
  • Das Kind verirrt sich auf einen Highway und wird totgefahren.
  • Gegen den Mann wird Anklage wegen Mordes erhoben.
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Columbus. Ein fünf Jahre alter Junge ist im US-Bundesstaat Alabama ums Leben gekommen, weil der Freund seiner Mutter ihn bestrafen wollte. Weil das Kind während einer Autofahrt „widerspenstig“ gewesen sei, habe er es ausgesetzt, gab der Mann an. Er habe das Kind bestrafen wollen und es deshalb im Dunkeln und bei Regen vor einer Kirche mehrere Kilometer vom Wohnhaus entfernt ausgesetzt, berichtet der Sender WRBL.

Der kleine Austin hatte sich dann am Sonntagabend (Ortszeit) in Russell County zu Fuß auf den Weg nach Hause gemacht und war auf den nahe gelegenen Highway gegangen. Dort wurde er von einem Auto erfasst. Kurze Zeit später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die Mutter des Kindes war bei der Tat nicht im Auto

Die Polizei prüft nun, wie lange das Kind allein unterwegs war. Der 35-jährige Lebensgefährte der Mutter, ein US-Soldat, der auch im Irak im Einsatz gewesen war, hatte ausgesagt, dass er den Jungen im Dunkeln und bei Regen aus den Augen verloren habe.

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Die Mutter des Kindes befand sich zu der Zeit nicht im Auto, sie war zu Hause. „Es ist einfach schrecklich. Ich kann mir die Trauer der Mutter, die sie durchlebt, nicht vorstellen“, sagt der Polizeisheriff Heath Taylor. Er bezeichnete die Tragödie als „herzzerreißend“.

Lebensgefährte der Mutter muss sich wohl wegen Mordes verantworten

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Während der Fahrer des Unfallwagens keine Strafe fürchten muss, wird gegen den Lebensgefährten der Mutter wegen Mordes ermittelt.

Für die Angehörigen Austins wurde inzwischen eine Spendenkampagne initiiert. Dort wird Austin als „Licht und Liebe“ bezeichnet, der immer „das Zentrum einer Tanzparty im Wohnzimmer“ gewesen sei: „Er war ein wundervoller kleiner Junge, der mit jedem im Supermarkt über alles Mögliche sprechen wollte.“ Das gespendete Geld werde für die Beerdigung des Kindes benötigt.

RND/msk

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