Steinattacke auf Einsatzkräfte: Ermittler hoffen auf Hinweise

  • Nach der Steinattacke auf Einsatzkräfte in Hessen hofft die Polizei weiter auf Zeugen.
  • Für Hinweise wurde eigens ein Server eingerichtet.
  • Die Attacke hatte am Freitag für Entsetzen und Unverständnis gesorgt.
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Dietzenbach. Nach der Steinattacke auf Feuerwehrleute und Polizisten im hessischen Dietzenbach hofft die Polizei weiter auf Zeugenhinweise. Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte, setzten die Ermittler auf einen eigens eingerichteten Hinweis-Server. “Wir sind nach wie vor mit verstärkten Kräften vor Ort”, sagte der Beamte weiterhin. Ihm zufolge war es in der Nacht zum Sonntag in der Kreisstadt ruhig geblieben. Die Attacke auf Einsatzkräfte hatte am Freitag für Entsetzen und Unverständnis gesorgt.

Den Angaben der Polizei zufolge waren zunächst ein Müllcontainer und ein Bagger angezündet worden, um Einsatzkräfte im Kreis Offenbach in einen Hinterhalt zu locken. Als die Helfer am frühen Freitagmorgen eintrafen, wurden sie von etwa 50 Männern mit Steinen beworfen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Es sei ein Schaden in Höhe von mindestens 150 000 Euro entstanden, hieß es zunächst. Ein 19 Jahre alter Mann war vorläufig festgenommen worden, später aber wieder entlassen worden.

Zusammenhang mit Polizeiaktion

Laut Polizei war die Motivlage zunächst unklar. Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte am Freitag gesagt, der Angriff hänge womöglich mit einer größeren Polizeiaktion zusammen. Beamte hatten Anfang vergangener Woche in einem Hochhaus in mehreren Kellern unter anderem über 200 Fahrräder sichergestellt, mutmaßlich Diebesgut.

RND/dpa

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