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  • Stau auf A 99: Komplettsperrung nach Unfall auf Autobahn Richtung Salzburg am Freitag

Kilometerlanger Stau nach Unfall auf A 99: Fahrbahn Richtung Salzburg gesperrt

  • Auf der Autobahn 99 kommt es am Freitag zu einem Auffahrunfall.
  • Aus einem Sattelzug tritt Lauge aus – die Bergungsarbeiten dauern an.
  • Die Fahrbahn Richtung Salzburg ist komplett gesperrt. Es hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet.
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Kirchheim. Auf der Autobahn 99 ist bei einem Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen Lauge ausgetreten. Die Fahrbahn in Richtung Salzburg sei komplett gesperrt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Laut „BR” kommt es aktuell zu einem kilometerlangen Stau.

Der genaue Unfallhergang war noch unbekannt. Nach Angaben der Polizei trat am Freitagmorgen auf Höhe Kirchheim bei München an einem beschädigten Lkw eine Natrium-Lösung aus. Verletzt wurde den Angaben nach bei dem Unfall niemand.

Sommerferien starten in Bayern und Baden-Württemberg: Stau betrifft Reiseverkehr

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Die Bergung des Fahrzeugs und die Reinigung der Autobahn würden bis in den Nachmittag dauern, hieß es. Die Polizei bittet Autofahrer, die Strecke weiträumig zu umfahren.

Der Stau betrifft auch den Reiseverkehr: In Bayern und Baden-Württemberg haben Schülerinnen und Schüler am Freitag ihren letzten Schultag. Somit haben alle Bundesländer Sommerferien.

Aufgrund der Corona-Pandemie verzichten viele Familien auf Flugreisen und starten stattdessen mit dem Auto in den Urlaub. Der ADAC rechnet an diesem Wochenende im ganzen Bundesgebiet mit Stau. Insbesondere auf den Zufahrtsstraßen zu Küsten- und Bergregionen sowie auf den Routen in beliebte Urlaubsländer wie Österreich, Italien, Frankreich und Kroatien könne es beschwerlich werden, prognostiziert der Automobilclub. Auch der Aufenthalt an den Grenzen könne in manchen Ländern bei der Ein- und Ausreise mehrere Stunden dauern.

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Um den Ferienverkehr zu entlasten, gilt an allen Samstagen im August auf den meisten deutschen Autobahnen ein erweitertes Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen von 7 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten laut ADAC für Fahrzeuge, die im Zusammenhang mit dem Transport von Corona-Impfstoffen stehen.

RND/am/dpa

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