Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Schortens: Stadt verteilt weihnachtliche Mahnung statt Strafzettel an Parksünder

Eine Verwarnung mit Weihnachtsgruß statt eines Strafzettels: Dieses verfrühte Weihnachtsgeschenk erhalten Falschparker derzeit im niedersächsischen Schortens. (Symbolbild)

Schortens.Mund-Nasen-Maske auf, die Einkaufstüten schnappen und dann noch fix die letzten Geschenke besorgen: Wer mit dem Auto zum Weihnachtsshopping fährt, kann dabei schnell mal vergessen, die Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe zu legen. Die Stadt Schortens im Landkreis Friesland lässt in der Adventszeit bei diesem Vergehen jedoch Milde walten. Statt einem Strafzettel samt 20 Euro Verwarngeld erhalten Parksünder dort zurzeit eine Ermahnung - verbunden mit einem freundlichen Weihnachtsgruß, wie der zuständige Fachbereichsleiter der Stadt, Thomas Berghof, sagte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Frohe Festtage

Wenn nun bei fehlender Parkscheibe in den Wochen vor Weihnachten im Ortskern der 20 000 Einwohner zählenden Stadt ein Knöllchen hinter dem Scheibenwischer klemmt, steht darauf: „Wegen des nahen Weihnachtsfestes sehen wir heute von einer kostenpflichtigen Verwarnung ab“ - zusammen mit der Bitte, künftig doch genauer auf die Beschilderung zu achten. Und: dem Wunsch zu frohen Festtagen.

Gerade in der Corona-Zeit mit den sich immer wieder ändernden Regeln seien viele Menschen besonders im Stress beim Weihnachtseinkauf, sagte Berghof. „Da kann es ja schon mal passieren, dass man die Parkscheibe vergisst.“ Dennoch gebe es eine Ermahnung - aber eben auf vorweihnachtliche Art. Die Aktion, die es bereits seit zehn Jahren gibt, komme bei den Bürgerinnen und Bürgern der friesischen Stadt gut an. Als Freifahrtsschein werde sie aber dennoch nicht gesehen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Allerdings drücken Thomas Berghof und seine Kollegen vom Ordnungsamt nur bei der vergessenen Parkscheibe ein Auge zu. Parken im absoluten Halteverbot oder etwa auf Gehwegen wird nach wie vor sanktioniert.

RN/dpa

Mehr aus Panorama

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.