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Statt Böller und Raketen: Kölner sollen an- Silvester Licht an und ausmachen

  • „Licht an. Jahr aus.“ – Die Stadt Köln will in Zeiten des Böller- und Raketenverzichts auf ein elektrisches Feuerwerk setzen.
  • Mit einer Werbekampagne sollen die Bürger dafür begeistert werden, zum Jahreswechsel fünf Minuten lang zu Hause die Lichter an- und auszuknipsen.
  • Allen Ernstes spricht die Stadt jetzt schon vom „größten Lichtfeuerwerk der Welt“.
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Köln. An Silvester knallt’s und zischt’s in Deutschland und der Himmel wird knallebunt, und wenn das diesmal nicht gehen soll, dann klackt eben der Lichtschalter im Wohnzimmer, und die Wohnzimmerlampe wird zum Raketenersatz. Trotz Böllerverkaufsverbots soll es jedenfalls in der Stadt Köln an Silvester eine Art Feuerwerk geben: Unter dem Motto: „Licht an. Jahr aus.“ sollen die Menschen um 0 Uhr für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an- und ausmachen. Die Stadt spricht vom „größten Lichtfeuerwerk der Welt“. Am Freitag wurde die Werbekampagne für die Aktion gestartet. Da sagen wir mal „Alaaf“ oder: „Ja, ist denn jetzt schon Karneval?“

Das Motto: „Kölle strahlt von drinnen“

„Kölle strahlt von drinnen – ganz ohne Raketen und Böller, ganz leise. Denn jeder bleibt dabei in seinem eigenen Zuhause und verzichtet auf das Böllern draußen“, so die Stadt in einer Mitteilung. „Pünktlich um 0 Uhr zum Jahreswechsel werden die Lichter der Kölner Haushalte angeschaltet, die Lichter sollen für fünf Minuten hin und wieder aufleuchten. Die Stadt wird damit zum Leuchten gebracht.“

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Die Kölnerinnen und Kölner sollen laut Stadt über Plakate, Anzeigen, Onlinewerbung und Social Media dazu aufgerufen werden, zudem ihre Fenster bunt zu bekleben oder zu bemalen. Schräg ist offenbar das Neue gerade in der Stadt der Jecken. Vielleicht nennt der eine oder andere Kölner ja auch ein Partystroboskop sein Eigen. Dann blitzt das erst richtig!

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Auf der Internetseite der Stadt Köln sowie über Social Media unter dem Hashtag #silvesterfenster wird die Aktion ab Freitag erklärt.

RND/big/dpa

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