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Statistik: Hohe Geschwindigkeit bleibt Haupttodesursache bei Autobahnunfällen

  • Bei Autobahnunfällen kamen im vergangenen Jahr 424 Menschen ums Leben.
  • Hauptgrund für die Todesfälle: Überhöhte Geschwindigkeit.
  • Das Statistische Bundesamt hat dazu neue Zahlen veröffentlicht.
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Wiesbaden. Bei tödlichen Unfällen auf Autobahnen hat im vergangenen Jahr in fast der Hälfte der Fälle unangepasste Geschwindigkeit eine Rolle gespielt. Insgesamt kamen 424 Menschen auf deutschen Autobahnen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Geschwindigkeit sei in 196 Fällen mitverantwortlich gewesen - das seien 46 Prozent der tödlichen Unfälle.

70 Prozent der Autobahnstrecken ohne Tempolimit

Auf Abschnitten ohne Tempolimit war den Angaben zufolge unangepasste Geschwindigkeit bei 45 Prozent der Verkehrstoten eine Unfallursache und betraf 135 von 301 Unfalltoten. Auf Streckenabschnitten mit Geschwindigkeitsbegrenzung waren es 50 Prozent der tödlich Verunglückten - beziehungsweise 61 von 123 Unfalltoten.

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Insgesamt 71 Prozent der Todesfälle wurden den Angaben zufolge auf Strecken ohne Tempolimit gezählt. Allerdings liege auch der Anteil von Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung am gesamten Autobahnnetz bei 70 Prozent. Dies relativiere den hohen Anteil der Unfalltoten auf diesen Strecken.

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RND/dpa