Starkregen und Sturm in Frankreich: Menschen vermisst

  • In der französischen Metropole Nizza hat Starkregen zu Überschwemmungen gesorgt.
  • Die Behörden forderten die Bewohner der Region auf, zu Hause zu bleiben und vorsichtig zu sein.
  • In einem Ort im Hinterland Nizzas werden nach dem Regen noch zwei Menschen vermisst.
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Nizza. Starkregen hat in der Region der französischen Riviera-Metropole Nizza zu Überschwemmungen und chaotischen Verkehrsbedingungen geführt. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Abend unter Berufung auf die örtliche Präfektur berichtete, wurden in einem Ort im Hinterland von Nizza zwei Menschen vermisst.

Die Behörden forderten die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben und äußert vorsichtig zu sein. Eine Brücke wurde von Wassermassen weggeschwemmt, wie der Nachrichtensender Franceinfo berichtete. Im Département Alpes-Maritimes waren demnach rund 600 Einsatzkräfte unterwegs.

30.000 Menschen in der Bretagne ohne Strom

Zuvor hatte der Herbststurm “Alex” im Nordwesten des Landes Schäden angerichtet. Am Abend waren nach Medienberichten noch rund 30.000 Menschen in der Küstenregion Bretagne ohne Strom. In vielen Gemeinden stürzten Bäume um, Menschen wurden nach einer ersten Bilanz nicht verletzt. Auf der Insel Belle-Île-sur-Mer vor der bretonischen Küste wurden in der Nacht Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 186 Stundenkilometern gemessen.

RND/dpa

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