Starke Schneefälle in Italien: Feuerwehrmann stirbt auf Sardinien

  • Besonders im Norden Italiens haben die heftigen Schneefälle drastische Folgen.
  • Die Feuerwehr musste zu mehr als 150 Einsätzen ausrücken.
  • Ein Feuerwehrmann kam bei einem der Einsätze auf der Insel Sardinien ums Leben.
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Rom. Starke Schneefälle haben im Norden Italiens Bäume entwurzelt und Dutzende Feuerwehreinsätze nach sich gezogen. In den Regionen Lombardei, Piemont und Ligurien seien die Einsatzkräfte mehr als 150 Mal ausgerückt, teilte die Feuerwehr am Montagvormittag auf Twitter mit. Polizei und Zivilschutzbehörde mahnten zur Vorsicht und rieten dazu, das Autofahren möglichst zu vermeiden oder mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren.

Laut italienischer Nachrichtenagentur Ansa wurde eine Frau in Mailand von einer umstürzenden Stange verletzt. Auf der Insel Sardinien galt eine Sturmflutwarnung. Dort berichteten die Behörden von einem getöteten Feuerwehrmann: Der 54-Jährige sei bei der Absicherung einer Stromleitung im Einsatz verunglückt. Die italienische Innenministerin Luciana Lamorgese drückte der Familie des Mannes ihr Beileid aus.

Flutwelle in Venedig

In der bei Touristen besonders beliebten Stadt Venedig fuhren die Behörden die Flutschutztore wegen des gestiegenen Meeresspiegels hoch. Der Wasserstand wurde am Montagvormittag bei 130 Zentimetern über dem Normalwert erwartet. Eine ähnlich hohe Flutwelle sagte die Kommune für den kommenden Mittwoch vorher. Das Flutschutzsystem „Mose“ verhindert, dass das salzige Wasser etwa in die historische Altstadt in der Lagune eindringt.

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Auf der Brennerautobahn floss der Verkehr am Vormittag zwischen Österreich und Italien weitgehend normal. Es wurde jedoch vor starken Schneefällen gewarnt. Weiter südlich fegte ein kräftiger Sturm unter anderem durch die italienische Hauptstadt Rom. Wegen umgestürzter Bäume sperrte die Polizei dort einige Straßen kurzzeitig ab.

RND/dpa

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