Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßlichen DHL-Erpresser

  • Mehr als drei Jahre nach mehreren Erpressungsversuchen des Paketdienstleisters DHL stellt sich der mutmaßliche Täter.
  • Wie die Staatsanwaltschaft nun verkündet, soll dem 36-Jährigen der Prozess gemacht werden.
  • Ihm wird eine „Vielzahl von Erpressungsversuchen zum Nachteil deutscher Paketdienstleister“ vorgeworfen.
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Potsdam. Gegen den mutmaßlichen Erpresser des Paketdienstleisters DHL könnte es bald zum Prozess kommen. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat Anklage gegen den 36-Jährigen erhoben, wie die Behörde am Mittwoch auf ihrer Internetseite mitteilte. Dem Mann, der sich Ende Mai selbst bei den Behörden stellte, wird eine „Vielzahl von Erpressungsversuchen zum Nachteil deutscher Paketdienstleister“ vorgeworfen.

Am 1. Dezember 2017 war in einer Apotheke am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarkts eine Paketbombe entdeckt worden, in der sich eine Sprengvorrichtung und Nägel sowie ein Schreiben befanden. Darin wurde von DHL eine Millionensumme in Bitcoins gefordert. Verletzt wurde niemand. Bereits Anfang November 2017 war eine explosive Sendung im Postzentrum Frankfurt (Oder) eingegangen. Auch in Berlin tauchten Erpresserschreiben auf, die demselben Täter zugerechnet wurden.

RND/dpa

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