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Spreadshirt verkauft fragwürdiges Impfgegnershirt – und entschuldigt sich

  • Das Unternehmen Spreadshirt hat sich für ein fragwürdiges T-Shirt-Motiv entschuldigt.
  • Ein Nutzer hatte darauf einen Judenstern mit der Aufschrift “nicht geimpft” abgedruckt.
  • Das Shirt wurde aus dem Shop entfernt.
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Leipzig. Das T-Shirt-Druckhaus Spreadshirt hat sich für ein fragwürdiges Motiv auf einem Kleidungsstück entschuldigt. Über den Shop des Unternehmens war das T-Shirt eines mutmaßlichen Impfgegners verkauft worden. Der Aufdruck: Ein Davidstern mit der Aufschrift “nicht geimpft”.

Das Motiv hatte am Wochenende im Netz für Aufregung gesorgt. Mit dem Motiv spielt der Urheber sehr offensichtlich auf die Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg an. Damals wurden Menschen jüdischen Glaubens mit einem ähnlichen Symbol – damals Judenstern genannt – gekennzeichnet.

Gegenüber der “Leipziger Volkszeitung” (LVZ) sagte eine Sprecherin, man habe das Produkt bereits aus dem Shop entfernt. Das Design verstoße eindeutig gegen die Richtlinien von Spreadshirt. Das Unternehmen selbst entschuldigte sich auf Twitter.

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Designs werden nicht geprüft

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Bei der Druckerei können Kunden eigenständig Motive erstellen und zum Kauf anbieten. Die Designs würden nicht vorab geprüft. Stattdessen müssen die Nutzer erklären, dass sie beispielsweise keine Urheberrechte verletzen oder strafbare Inhalte verbreiten. Andere Kunden können Designs melden.

Im aktuellen Fall ermittelt laut LVZ jetzt sogar die Leipziger Polizei.

RND/LVZ/msc

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