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“Spiegel”-Marke “Bento” für Jüngere durch “Spiegel Start” ersetzt

  • Der "Spiegel" hat das junge und reine werbefinanzierte Format "Bento" nach fünf Jahren eingestellt.
  • Das Hamburger Verlagshaus startet jetzt ein neues Online-Angebot für jüngere Leute.
  • Ziel von "Spiegel Start" ist es junge Leser unter 30 Jahren für ein Abo zu gewinnen.
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Hamburg. Der “Spiegel” startet sein neues Online-Angebot für jüngere Leute und hat die bisherige Marke “Bento” nach fünf Jahren eingestellt. Am Dienstag ging “Spiegel Start” online, “Bento”-User werden auf die neue Webseite umgeleitet.

Teamleiterin Sophia Schirmer sagte laut Mitteilung des Verlags: “Wir wollen Menschen vom Schulabschluss bis in den ersten Job begleiten und das, wofür der “Spiegel” steht, auf die Themen Ausbildung und Berufseinstieg übertragen.” Studium und erster Job beeinflussten auch das Leben drumherum. Auch solche Themen sollen demnach mehr Platz finden.

“Bento” verstärkt durch Coronakrise in die Verlustzone geraten

Im Juni war bekanntgeworden, dass das Hamburger Verlagshaus “Bento” einstellen will. Es war im Herbst 2015 als eigenständiges Nachrichtenportal für 18- bis 30-Jährige gestartet und war auch in sozialen Medien aktiv.

Der Verlag hatte damals begründet, dass die Marke als eigenständiges und rein werbefinanziertes Angebot verstärkt durch die Coronakrise in die Verlustzone geraten war. Ziel des neuen Angebots ist es auch, den eigenen Markenkern zu stärken und mehr Leser unter 30 Jahren für Abos beim digitalen Bezahlangebot Spiegel+ zu gewinnen.

RND/dpa

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